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8. November: Besuch im Bundeskanzleramt

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Die Initiative Reinickendorf besuchte am 8. November das Bundeskanzleramt. Während am nahen Brandenburger Tor bereits gut hör- und sichtbar die Generalprobe für die Feiern zum Mauerfall-Jubiläum liefen, konnten Mitglieder und zahlreiche Gäste bei einer interessanten und kurzweiligen Führung durch das Zentrum der Macht deutsche Geschichte hautnah erleben. Eine geschichtskundige und meinungsstarke Führerin unterhielt mit kurzweiligen Geschichten und erstaunlichen Fakten aus dem Politikbetrieb.

Der von Stararchitekt Axel Schultes entworfene markante Monumentalbau im Berliner Spreebogen, von Berlinern und ihren Gästen liebevoll wegen seines Aussehens als „Waschmaschine“ bezeichnet, dient seit 2001 als Regierungssitz. Beeindruckt zeigten sich die Besucher nicht nur von den kolossalen Ausmaßen, darunter 700 Meter lange Gänge. Auch die Porträtgalerie mit den Konterfeis aller früheren Kanzler von Adenauer bis Schröder fand große Beachtung.

Zu erfahren gab es zahlreiche interessante Fakten zum Kanzleramt, darunter:

  • Helmut Kohl war zwar der ideelle Baumeister. Er selbst war aber nie als Kanzler im Kanzleramt. Der erste Hausherr war Gerhard Schröder.
  • Gegenüber dem Bundeskanzleramt sitzt mit dem Deutschen Bundestag das zweitgrößte Parlament der Welt.
  • Am Kabinettstisch herrscht aus Sicherheitsgründen digitale Enthaltsamkeit. Geschrieben wird mit Bleistiften.

Gerade der Kabinettstisch mit den Namensschildern aller Minister hatte es den Besuchern angetan. Kein Wunder, wurde das 11,40 mal 3,60 Meter große Möbelstück einst doch in Reinickendorf hergestellt, in der Hermsdorfer Tischlerei Gegusch.

Nach rund zwei Stunden endete dieser Jour fixe, der einen weiteren Höhepunkt des jederzeit spannenden Veranstaltungsjahrs der Initiative Reinickendorf markierte. Also: weitersagen und beim nächsten Mal dabei sein!

Ronald Battistini8. November: Besuch im Bundeskanzleramt

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