Jour fixe

Zoom-Talk zur Ukraine-Krise: MEP Hildegard Bentele informierte aus erster Hand

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Krieg in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland: Wie reagiert die Politik, was beschließt das Europäische Parlament?

Sehr kurzfristig zur Krise und exklusiv für die Mitglieder der Initiative Reinickendorf gab Europa-Parlamentarierin Hildegard Bentele (CDU) via Zoom ihre Einschätzung zur aktuellen Lage.

Ihr Fazit: Keine Panik, aber geschlossen und entschlossen Handeln sind das Gebot der Stunde. In der lebhaften Diskussion mit den Initiative-Mitgliedern betonte sie, wie spürbar das Zusammenrücken der Europäischen Partner sei. Bentele dankte für die kurzfristige Gelegenheit zur Diskussion: „Es war sehr interessant, sich über die Eindrücke und Meinungen von lokalen Unternehmern aus dem Bezirk zu diesem Thema auszutauschen.“

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Glänzende wirtschaftliche Aussichten für Reinickendorf: Berlin Partner-Projektmanagerin Nina Tiede beim Jour fixe

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„Reinickendorf ist ein toller, wirtschaftsstarker Bezirk mit hoher Lebensqualität“, meinte Nina Tiede beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf am 10. März. Und dass das so bleibt, daran hat die Projektmanagerin von Berlin Partner ihren Anteil. Denn in enger Zusammenarbeit mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung und im Auftrag der Senatswirtschaftsverwaltung sorgt sie dafür, dass Unternehmen schnell Unterstützung und Fördermittel erhalten. „Schildern Sie uns Ihr Vorhaben und wir schauen, was möglich ist“, sagt Tiede – und mit Blick auf die große Förder-Datenbank ist das so einiges.

Dabei sieht sie den Bezirk erst am Anfang einer sehr positiven Entwicklung. Denn durch die vielfältigen Zukunftsprojekte auf dem ehemaligen Flughafen Tegel wird ein toller Sog entstehen, auch wenn es etwas Zeit braucht. Auch würden diese Potenziale mögliche Hemmnisse durch fehlende Flächen und Fachkräfte überwiegen.

Viele Unternehmen haben in diesen Zeiten die Digitalisierung fest im Blick und für Innovationsthemen stehen zahlreiche EU-Programme zur Verfügung. Einen Überblick über die vielfältigen kommunalen und überregionalen Fördermöglichkeiten gibt es hier: https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/service/wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/service-center/artikel.62913.php

Reinickendorfer Unternehmer, die sich über die Unterstützungsangebote von Berlin Partner informieren wollen, können Nina Tiede direkt ansprechen: nina.tiede@berlin-partner.de.

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Triff Alexander Ewers, Stadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit – online am 16.2.

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Neue politische Führungskräfte werden in der neuen Legislaturperiode in Reinickendorf inhaltliche Akzente setzen. Wir wollen sie kennenlernen und mit ihnen gemeinsam Gutes für unseren Bezirk bewirken.

Am 16. Februar um 19:30 Uhr treffen wir Alexander Ewers, den Stadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit von Reinickendorf.

Beim virtuellen Jour Fixe sprechen wir mit ihm über seine ersten Erfahrungen im Rathaus, seinen Werdegang und seine Ziele. Hier können Sie sich schon mal einlesen.

Und natürlich wollen wir mit ihm Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Initiative Reinickendorf ausloten.

Um dabei zu sein, klicken Sie am 16. Februar um kurz vor 19:30 Uhr auf diesen Link und folgen dann den weiteren Anleitungen: https://us02web.zoom.us/j/81073086651?pwd=YlR2bG5KNno3VUJ0TGg3OGV5TzE3UT09

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit vielen Fragen, Antworten und jeder Menge Möglichkeiten zum Netzwerken.

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Wie die BürgschaftsBank KMU hilft

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Am 26. Oktober 2021 war Peter Straub, Geschäftsführer der BürgschaftsBank Berlin, zu Gast bei der Initiative Reinickendorf. Der „besondere“ Bänker erläuterte, wie sie gewerblichen Unternehmen und Freiberuflern dabei helfen, Kredite und Beteiligungsfinanzierungen zu bekommen. Bei Gründungen, Investitionen oder einer Firmenübernahmen benötigen Unternehmer Sicherheiten oder Eigenkapital für ihre Hausbank. Die BürgschaftsBank sorgt als Bürge für die nötige Sicherheit in Form einer Ausfallbürgschaft.

Während früher die BürgschaftsBank von der Hausbank bisweilen als „Sicherheitsgeber“ hinzugezogen wurde, berät und unterstützt sie heute unabhängig als Finanzierungspartner und Eigenkapitalgeber. Die Büroorganisation wurde modernisiert, die Arbeitszeiten und vor allem die Denkweise der Mitarbeitenden sind viel flexibler geworden. Sie wollen Teil der Lösung sein und gehen Probleme entsprechend an. Dabei ist es wichtig, jedes Unternehmen mit seinem Business und Geschäftsmodell zu verstehen, das eine Finanzierung oder Bürgschaft braucht. Entsprechend stellen die BürgschaftsBänker auch tiefergehende Fragen zum Geschäft als manche „normale“ Bank. „Wir schauen stark in Richtung Lösung“, sagt Peter Straub.

Der Vorteil: Die BürgschaftsBank erleichtert ihren Kunden den Weg zum Kredit, denn sie checken vor und prüfen die Machbarkeit. Das erhöht den Spielraum für die Banken in Bezug auf Rating, Eigenkapital und Zinsen.

Darauf ist Peter Straub stolz, denn er versteht seinen Job als Möglichmacher. Ganz in diesem Sinne wurde beispielsweise ein Finanzierungsportal für den Mittelstand geschaffen, bei dem Gründer und Unternehmer mit wenigen Klicks Investitionsanfragen stellen, sehr schnell Finanzierungslösungen erhalten und das passende Angebot direkt mit einem vorgeschlagenen Kreditinstitut abschließen können.

Entstanden als Selbsthilfe-Organisation der Berliner Wirtschaft agiert die BürgschaftsBank als Förderinstitut und unterstützen gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe bei der Kredit- oder Beteiligungsfinanzierung. Alle Kammern, Verbände sowie eine große Zahl von auf Unternehmensfinanzierungen spezialisierte Banken sind Partner oder Mitglied der BürgschaftsBank.

Weitere Infos auf https://be.ermoeglicher.de

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Sommerfest: schönstes Wetter, inspirierende Gespräche und zwei Bürgermeisterkandidaten

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Endlich wieder treffen! Die Initiative Reinickendorf rief am 13. August 2021 zum Sommerfest in der Alten Fasanerie in Lübars – und es gab ein großes Wiedersehen. „Oh, haben wir uns lange nicht gesehen“, war der wahrscheinlich am häufigsten gesagte Satz. Bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich dann gut netzwerken und locker mal wieder plaudern –auch mit dem gebotenen Abstand.

Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021

Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021

Zudem hatten Uwe Brockhausen, SPD-Kandidat auf das Bezirksbürgermeister-Amt, und sein Mitbewerber Michael Wegner von der CDU ihr Kommen angesagt. Beide nutzten die Gelegenheit, sich und ihr Programm für Reinickendorf kurz vorzustellen. Nicht ungewöhnlich: In der Zeit vor der Wahl am 26. September nutzen die Politiker Möglichkeiten wie diese, Unternehmer und Bürger zu treffen. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf konnten Fragen stellen und sich so exklusiv ihr eigenes Bild der beiden Kandidaten machen. Auch Dirk Steffel, der für die Freien Wähler ins Rennen um ein Mandat fürs Abgeordnetenhaus gegangen war, schaute vorbei.

SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Brockhausen beim Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Wegner beim Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021
SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Brockhausen beim Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Wegner beim Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021

Unter den Initiativ-ianern wurde schnell klar, dass persönliche Treffen mehr Charme haben, als Online-Meetings per Zoom. Um den Kontakt nicht abreißen zu lassen, würden viele diese Möglichkeit aber nutzen wollen, wenn die Voraussetzungen für Live-Zusammenkünfte sich coronabedingt wieder verschärfen würden.

Somit blicken alle erwartungsvoll auf den 3. Dezember, wenn wir uns zur Weihnachtsfeier treffen, diesmal im Straßenbahndepot Heiligensee. Und am 30. September findet noch die Mitgliederversammlung statt, ebenfalls mit Wahlen für Vorstand und Beirat.

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8.6.2021: Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung: Im Gespräch mit Dr. Matti Große vom ITDZ

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Zum Thema „Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung“ haben wir Dr. Matti Große vom ITDZ , dem IT Dienstleistungszentrum Berlin, gewinnen können. Das ITDZ ist für die Digitalisierung Berlins verantwortlich.

Der Innovationsmanager hat die „Lizenz zum Weiterdenken“ und definiert das „I“ in ITDZ neu. Seit 2019 steht es auch für Innovationen, denn mit „Matti“, wie ihn die Kolleg:innen nennen, betreibt das ITDZ Berlin ein Innovationsmanagement, das Trends aufgreift und damit neue IT-Lösungen für die Berliner Verwaltung anstößt.

Er wird uns beim Jour fixe am 8. Juni Einblicke in die anstehenden Innovationen in der öffentlichen Verwaltung geben und über die Herausforderungen berichten, die es zu bewältigen gilt.

Ob Standardisierung von IT-Arbeitsplätzen, Beratung, Implementierung von neuen Lösungen, vor allem aber auch bürgerorientierte Leistungen zur Erhöhung der Servicequalität – das ITDZ liefert mit seinen mehr als 850 Mitarbeitern als kommunales IT-Unternehmen zahlreiche Leistungen für die öffentliche Verwaltung. Es kooperiert intensiv mit Forschung und Industrie.

Um dabei zu sein, klicken Sie am Dienstag, 8.6.2021 um kurz vor 19 Uhr auf diesen Link und folgen dann den weiteren Anleitungen.

Die Initiative Reinickendorf freut sich auf eine interessante Gesprächsrunde. Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle gern zur Verfügung.

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1.3.2021: Auf den Spuren von KI – Jour fixe online

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Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Das wollen wir in diesem Jahr genauer wissen und haben uns hochrangige Experten eingeladen:

Dr. Wojciech Samek vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik HHI wird uns einen einführenden Vortrag zu Künstlicher Intelligenz, den Möglichkeiten, aber auch den Grenzen halten.

Zusätzliche Informationen zur Institution Fraunhofer wird der Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie, Alexander Nouak, geben.
Die Fraunhofer Gesellschaft ist die weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Sie betreibt in Deutschland 75 Institute und Forschungseinrichtungen mit rund 29 000 Mitarbeitern.

Um dabei zu sein, wählen Sie sich bitte am 1. März 2021 ab 19 Uhr in unsere Zoom-Konferenz ein – idealerweise etwas früher, um Bild und Ton zu testen: Bitte diesen Link klicken, um teilzunehmen.

Die Initiative Reinickendorf freut sich auf eine interessante Gesprächsrunde. Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle gern zur Verfügung.

Foto: geralt/pixabay.com

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3.11.2020: Blick in die Zukunft mit Facebook-Manager

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Interessante und auch unerwartete Einblicke in die Welt von Facebook gewannen die Mitglieder der Initiative Reinickendorf beim Jour fixe Anfang November. Public Policy Manager Harmen Zell war beim Online-Meeting zu Gast und berichtete über Philosophie, Initiativen und Entwicklungen beim internationalen Social-Media-Giganten.

Natürlich mit der Berliner Brille auf, denn er sitzt in der deutschen Hauptstadt und entwickelt von hier aus die Kontakte des Unternehmens in den deutschsprachigen Raum. Pointiert und kenntnisreich äußerte sich Zell zu vielen Themen und hatte auch auf die kritischen Fragen der Initiative-Mitglieder einleuchtende Antworten.

Facebook fördert KMU, Senioren, Kultur und Vielfalt
Viel drehte sich zunächst um die Hilfsmittel, die Facebook für die mittelständische Wirtschaft bereitstellt, von der KMU-Förderung über Bildungsinitiativen, digitale Projekte für Senioren bis hin zur Facebook Stiftung. Eher überraschte Gesichter gab es dann, als Zell erläuterte, wie sein Arbeitgeber bei den jüngsten Anschlägen in Wien mit der Polizei zusammenarbeitete, um Täterprofile zu erstellen und verdächtige Posts zu identifizieren.

Auch auf die US-Wahlen ging er ein: „Wir haben seit der letzten Wahl viel dazugelernt, gerade in Sachen Wählerbeeinflussung. Wir entfernen regelmäßig Accounts, z.B. russische und iranische“, berichtete Zell. Insgesamt ziehe man die Grenzen enger als das deutsche Recht.

In Bezug auf die technologische Entwicklung sprach er Deutschland ein eher mäßiges Zeugnis aus: „Wir haben uns ausgeruht auf gefüllten Auftragsbüchern und hängen in der Digitalisierung hinterher. Andere Länder agieren hier viel dynamischer.“ Immerhin gebe es Hoffnung: Deutschland habe erkannt, dass die Digitalisierung wichtig ist. „Wir sollten nicht den Anspruch aufgeben, ganz vorn mitzuspielen“, schrieb er den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft ins Stammbuch.

Und was kommt dann?
Das nächste große Ding wird die sogenannte virtual oder augmented reality. Schon bald gibt es selbstfahrende Autos – was kann der „Fahrer“ dann alles mit seiner Zeit anfangen? Der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt. Deshalb investiert Facebook massiv in diese Zukunftstechnologie. In den sozialen Medien erfahren wir demnächst bestimmt mehr …

Auf der Website von Facebook gibt’s mehr Infos.

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24. September 2020: Die Zukunft von TXL – exklusive Einblicke in die Nachnutzung

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Aller gute Dinge sind 12! Elfmal wurde die Schließung des Flughafen Tegel schon angekündigt … und immer wieder verschoben. Im Mai 2021 soll es nun wirklich soweit sein. Einer, der sich darauf freut, ist Professor Dr. Philipp Bouteiller. Der Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH gab den Mitgliedern der Initiative Reinickendorf am 24. September 2020 exklusive Einblicke in den Stand der Planungen. Auf der Terrasse von Gastgeber Andreas Enders‘ Firma Vermdok bot sich den Mitgliedern und Gästen der Initiative Reinickendorf ein spektakulärer Ausblick auf das Gelände des TXL – sogar mit noch einigen startenden und landenden Flugzeugen.

Auf dem großen 495 Hektar großen Flughafengelände soll ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien entstehen, die „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“. Daneben sind das Schumacher-Quartier mit über 5.000 Wohnungen zu bezahlbaren Mieten sowie ein großes Naherholungsgebiet geplant.

Professor Dr. Philipp Bouteiller erläutert, wie das Gelände des TXL genutzt werden wird.

Urban Tech Republic – wegweisende Zukunftstechnologien

TXL ist als Experimentierfeld für Pionierprojekte geplant. In der Urban Tech Republic sollen Zukunftstechnologien erforscht werden, darunter neue Mobilitätskonzepte, Konzepte für Müll und Recycling, Energie, Bauen und Wasserversorgung. Es soll eine Versöhnung von Stadt und Natur geben. Mehr als 1.000 Startups sowie kleine und große Unternehmen werden auf 150.000 m² Gebäudefläche Platz zum Entwickeln finden. Dadurch entstehen etwa 17.500 Arbeitsplätze.

Fest eingeplant ist bereits die Beuth-Hochschule, die mit 5.000 Studierenden in das denkmalgeschützte Achteck des jetzigen Flughafengebäudes ziehen wird – retrofuturistisches Ambiente aus den 70er-Jahren inklusive, denn die Geschichte des Flughafens soll weiterleben. Auch die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie freut sich auf einen baldigen Umzug, denn das Gelände an der Ruppiner Chaussee ist schon lange zu klein geworden.

Strom, Wasser und Energieversorgung sind so geplant, dass der Technologiepark sich selbst versorgen kann – modernes Recycling eben.

Schumacher-Quartier – ein neues Viertel inmitten der Stadt

Im Schumacher-Quartier im östlichen Teil des Areals zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Scharnweber Straße soll ein neues Wohnviertel mit modernen Wohnungen in umweltfreundlicher Holzbauweise für 10.000 Menschen entstehen. Dazu kommen 4.000 Wohnungen in der benachbarten Cité Pasteur sowie TXL Nord nahe dem U-Bahnhof Scharnweber Straße.

Auf ins Grüne – dichte dran

Angebunden an das Gelände des Flughafensees sind 30 Hektar Landschaftsraum geplant mit viel Grün, klimagerecht, wassersensibel, mit umweltfreundlicher Mobilität, Schulen und Kitas, Sport- und Jugendeinrichtungen, gut durchmischt mit Einzelhandel und Dienstleistern sowie mit viel Platz für Freizeitaktivitäten. Denn ein großer Teil des ehemaligen Flughafengeländes wird ein Naherholungsgebiet mit öffentlichen Grünflächen und Spiel- und Sportplätzen.

Die Anbindung an Bahn und Bus – oder Tram und Seilbahn? – sind noch nicht final geklärt. Wenn alles wie geplant läuft, wird der BER am 31. Oktober 2020 eröffnet, damit erlischt die Betriebserlaubnis von TXL sechs Monate später. Der Baubeginn ist unmittelbar nach der Übernahme des Geländes für das Frühjahr 2021 geplant. Das Schumacher Quartier soll bis 2030 sukzessive in mehreren Abschnitten, die Urban Tech Republic in vier Bauabschnitten bis 2040 realisiert werden.

Carola Battistini-Goldmund

Interessante Einblicke: Beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf stellte Professor Dr. Philipp Bouteiller die Zukunft von TXL. vor.

Flächenplan TXL

https://www.schumacher-quartier.de/fileadmin/TegelProjekt/10.0_Presse/Deutsch/Plaene/Masterplan/190523_Masterplan_aktualisiert.pdf

Projektbroschüre Schumacher Quartier

https://de.calameo.com/read/003111578b4b0c4795835?page=1

 

Diskussion unter Fachleuten: Professor Dr. Philipp Bouteiller und Initiative-Mitglied und Bauexpertin Regina Burchardt.

 

Kleiner Dank: Eine TXL-Minitorte überreichten Andreas Enders (links) und Jürn-Jakob Schultze-Berndt (rechts) an Philipp Boutellier.

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23. Juni 2020: Reinickendorf und OHV – künftige Herausforderungen gemeinsam lösen

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Gutnachbarschaftliche Beziehungen unterstützt die Initiative Reinickendorf gern und lud deshalb den Landrat des Kreises Oberhavel zum Jour fixe ein. Ludger Weskamp (54, SPD) hatte dann auch Spannendes aus einer der wirtschaftlich stärksten Regionen des Berliner Speckgürtels zu berichten. 

Im Austausch mit den Mitgliedern der Initiative betonte er die vielen Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Ziele zwischen Reinickendorf (Motto: „In Berlin ganz oben“) und OHV (Motto: „direkt drüber“). Den Bürgern stehen hier sämtliche Angebote der Großstadt zur Verfügung. Gleichzeitig können sie den wunderschönen Norden mit seiner großartigen Landschaft, vielen Seen und Grünflächen nutzen.

Nicht ohne Stolz betonte Weskamp, dass sein Landkreis schuldenfrei und Eigentümer von rund 40 leistungsstarken Betriebsgesellschaften ist, darunter für Krankenhäuser, Abfallwirtschaft und Verkehr. Auch prägen starke kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften in Hennigsdorf und Oranienburg die Infrastruktur. Und die Zukunftstechnologien hat der Landkreis fest ins Visier genommen: Für den Ausbau der Cluster Biotech und Life Science wurde viel Geld in die Hand genommen. Angestrebt wird eine Verdoppelung der Arbeitsplätze in diesen Branchen auf 1.500 bis zum Jahr 2030.

Es gab aber auch Wermutstropfen: Die großen Werke von Bombardier und Stahl Hennigsdorf seien keine Zukunftsbranchen. Und wegen Schließung des Tegeler Flughafens werde es zu einer Wegzugsbewegung nicht nur aus Reinickendorf, sondern auch dem nördlichem Umland kommen. „Das ist für OHV bitter, denn in den letzten 25 Jahren sind rund 50.000 Menschen hierher gezogen. Ohne Tegel fehlt ein wichtiges Argument für die Region“, befürchtet der Landrat.

Raum für Verbesserungen gebe es auch noch in Verwaltung und Digitalisierung, räumte Weskamp ein. Auch für die älter werdende Bevölkerung müssen Angebote geschaffen werden. Das klang dann schon sehr nach den aktuellen Herausforderungen im Nachbarbezirk.

Diese gemeinsam anzugehen, wo es möglich und sinnvoll ist, war dann auch der Tenor des informativen Anrainer-Austauschs beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf.

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