Jour fixe

„Es bleibt spannend“: Jour fixe mit Julia Schrod-Thiel, Stadträtin für Ordnungsangelegenheiten

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„Es bleibt spannend“, freut sich Julia Schrod-Thiel auf ihre weiteren Aufgaben als Leiterin der Abteilung Ordnungsangelegenheiten im Reinickendorfer Rathaus. Die Stadträtin war am 13. Januar 2023 zu Gast bei der Initiative Reinickendorf und stellte sich den Fragen der Mitglieder und Gäste.

Ordnungsaufgaben klingt im ersten Moment sehr trocken, sagt sie, doch die rund 200 Aufgaben, die ihre etwa 100 Mitarbeitenden zu erledigen haben, sind vielfältig. Und sie begegnen uns als Bürgern jeden Tag.

Als erstes fallen einem wahrscheinlich die Kollegen im Außendienst ein, die Knöllchen an Parksünder verteilen. Sie sind die, über die am meisten gemeckert wird und die am häufigsten angegriffen und beschimpft werden – dabei sind die Meckernden doch die, die sich fehlverhalten haben. An der Stelle wünscht sich die junge Amtsleiterin mehr Respekt und Reflexion der Situation durch die Bürger.

Das Gewerbeamt fällt ebenfalls in ihren Zuständigkeitsbereich. Dazu zählen An- und Abmeldungen sowie die Kontrolle durch Lebensmittel- und Veterinäraufsicht. Auch Ordnungswidrigkeiten aller Art laufen in diesem Amt zusammen: Lärm, Tierschutz, Hundehaltung, Müll – eben 200 Aufgaben.

Wie ist Julia Schrod-Thiel zu ihrem Job gekommen?

Die junge CDU-Politikerin kommt aus der Wirtschaft, hat 12 Jahre Erfahrungen gesammelt. Nach einer Bänker-Ausbildung wollte sie eigentlich Journalistin werden. Dazu studierte sie Kommunikations- und Politikwissenschaft und dazu BWL. Das passte ja zu ihrer Ausbildung. Nach einigen Jobs und Praktika blieb sie bei einem IT-Unternehmen und war dort für die Schulungen zuständig. Schnell wurde sie in den Vertrieb empfohlen mit der Referenz „die kann gut reden“.

Schließlich zog sie „der Liebe wegen“ nach Lübars zurück, wo sie viel Zeit in der Kindheit verbracht hatte. Vor genau einem Jahr war sie als Stadträtin gewählt worden und nahm ihren Platz im Rathaus ein, bzw. nun im Lübener Weg 26.

Was ist der Unterschied zur freien Wirtschaft?

„Ich würde mir wünschen, dass man über eine Sache nicht 1.000-mal sprechen muss. In einer Firma werden Aufgaben und besonders die komplexeren, strittigen viel schneller erledigt“, sagt sie. Ihre Erfahrungen aus den Firmen, in denen sie gearbeitet hat, bringt sie im Amt durchaus ein. „Ich will verstehen, wie was funktioniert. Darum führe ich sehr viele Gespräche und gehe überall hin mit.“ Zum Beispiel auch mal zu einer Lebensmittelkontrolle in ein Restaurant, bei dem die Polizei vorangeht und sie eine Stichschutzweste tragen muss.

Was sagt Julia Schrod-Thiel als IT-lerin zur Digitalisierung ihres Amts?

„Es bleibt spannend.“

 

Das Ordnungsamt Reinickendorf ist über die Website erreichbar.

Akute Missstände können über das Internetportal Ordnungsamt-Online gemeldet werden.

Für die Meldung von Lärmbelästigung und illegale Müllablagerung kann die mobile App genutzt werden.

Foto: Battistini/Goldmund Kommunikation

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Mitgliederversammlung: Auch künftig viele attraktive Veranstaltungen geplant

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Gutes tun für einen spannungsreichen Bezirk

„Es war ein verrücktes Jahr und wir können nur auf Sicht fahren“, bilanzierte Initiative-Vorstand Jürn Jakob Schultze-Bernd auf der Mitgliederversammlung am 22. September im Vereinsheim des VfB Hermsdorf. Dennoch sei es trotz Corona gelungen, einige Veranstaltungen mit spannenden Themen und interessanten Referenten durchzuführen. Stellvertretend nannte er das Sommerfest mit der bewegenden Ansprache der Muslima Seyran Ates sowie Jour fixes mit Politikern wie der Europa-Abgeordneten Hildegard Bentele sowie den Reinickendorfer Stadträten Alexander Ewers und Korinna Stephan.

Die Attraktivität der Veranstaltungen soll sich künftig noch mehr herumsprechen. Weitere Unternehmen und Multiplikatoren sollen gewonnen werden, um die Mitgliederzahl schon bald über 50 zu heben. Denn dann können auch noch mehr Projekte und Initiativen in Reinickendorf unterstützt werden – ganz nach dem Motto „Gut für den Bezirk!“

Schatzmeisterin Nina Laurenz präsentierte wie gewohnt solide Finanzen und betonte, dass genügend Gelder für Förderungen im Topf seien. Jetzt müssten nur noch kurze, formlose Bewerbungen eingehen, dann können man schnell und unkompliziert helfen. Im Namen des gesamten Beirats dankte Ronald Battistini dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit und freute sich auf viele weitere förderungswürdige Projekte im Fuchsbezirk.

Ein besonderer Gast durfte diesmal begrüßt werden und erhielt viel Beifall: Beate Hornschuh-Böhm, Superintendentin a.D. und damit so etwas wie die frühere „kirchliche Bürgermeisterin“ des Bezirks, schilderte ihre Eindrücke zur aktuellen Situation des nach ihren Worten „spannungsreichen Bezirks“. Neben vielen schönen Ecken gebe es mit der Rollberge-Siedlung auch den ärmsten Kiez Deutschlands und viele weitere soziale Brennpunkte in Reinickendorf. Hier sei für Politik und engagierte Bürger viel zu tun. Sie wünscht sich ein starkes überparteiliches, bürgerschaftliches Engagement, bei dem Menschen aufeinander zugehen und sich mit Gemeinsinn gegenseitig auch in Anspruch nehmen. Die Krise habe einen enormen sozialen Sprengstoff, den man nur gemeinsam entschärfen könne.

Die Initiative Reinickendorf wird sich auch weiterhin für ein gutes Miteinander engagieren und auch im kommenden Jahr Veranstaltungen anbieten, die alle auch für Nichtmitglieder offen sind. In diesem Jahr stehen noch 2 Aktivitäten auf dem Programm: ein Unternehmerfrühstück am 23. November in der Versicherungsagentur Anders & Noy sowie die traditionelle Weihnachtsfeier, diesmal am 2. Dezember in der Dorfaue Heiligensee. Anmeldungen werden bereits entgegengenommen.

Einen Überblick über die Aktivitäten gibt es hier. Sie wird regelmäßig aktualisiert – bitte vorbeischaun und weitersagen.

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Zoom-Talk zur Ukraine-Krise: MEP Hildegard Bentele informierte aus erster Hand

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Krieg in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland: Wie reagiert die Politik, was beschließt das Europäische Parlament?

Sehr kurzfristig zur Krise und exklusiv für die Mitglieder der Initiative Reinickendorf gab Europa-Parlamentarierin Hildegard Bentele (CDU) via Zoom ihre Einschätzung zur aktuellen Lage.

Ihr Fazit: Keine Panik, aber geschlossen und entschlossen Handeln sind das Gebot der Stunde. In der lebhaften Diskussion mit den Initiative-Mitgliedern betonte sie, wie spürbar das Zusammenrücken der Europäischen Partner sei. Bentele dankte für die kurzfristige Gelegenheit zur Diskussion: „Es war sehr interessant, sich über die Eindrücke und Meinungen von lokalen Unternehmern aus dem Bezirk zu diesem Thema auszutauschen.“

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Glänzende wirtschaftliche Aussichten für Reinickendorf: Berlin Partner-Projektmanagerin Nina Tiede beim Jour fixe

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„Reinickendorf ist ein toller, wirtschaftsstarker Bezirk mit hoher Lebensqualität“, meinte Nina Tiede beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf am 10. März. Und dass das so bleibt, daran hat die Projektmanagerin von Berlin Partner ihren Anteil. Denn in enger Zusammenarbeit mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung und im Auftrag der Senatswirtschaftsverwaltung sorgt sie dafür, dass Unternehmen schnell Unterstützung und Fördermittel erhalten. „Schildern Sie uns Ihr Vorhaben und wir schauen, was möglich ist“, sagt Tiede – und mit Blick auf die große Förder-Datenbank ist das so einiges.

Dabei sieht sie den Bezirk erst am Anfang einer sehr positiven Entwicklung. Denn durch die vielfältigen Zukunftsprojekte auf dem ehemaligen Flughafen Tegel wird ein toller Sog entstehen, auch wenn es etwas Zeit braucht. Auch würden diese Potenziale mögliche Hemmnisse durch fehlende Flächen und Fachkräfte überwiegen.

Viele Unternehmen haben in diesen Zeiten die Digitalisierung fest im Blick und für Innovationsthemen stehen zahlreiche EU-Programme zur Verfügung. Einen Überblick über die vielfältigen kommunalen und überregionalen Fördermöglichkeiten gibt es hier: https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/service/wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/service-center/artikel.62913.php

Reinickendorfer Unternehmer, die sich über die Unterstützungsangebote von Berlin Partner informieren wollen, können Nina Tiede direkt ansprechen: nina.tiede@berlin-partner.de.

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Triff Alexander Ewers, Stadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit – online am 16.2.

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Neue politische Führungskräfte werden in der neuen Legislaturperiode in Reinickendorf inhaltliche Akzente setzen. Wir wollen sie kennenlernen und mit ihnen gemeinsam Gutes für unseren Bezirk bewirken.

Am 16. Februar um 19:30 Uhr treffen wir Alexander Ewers, den Stadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit von Reinickendorf.

Beim virtuellen Jour Fixe sprechen wir mit ihm über seine ersten Erfahrungen im Rathaus, seinen Werdegang und seine Ziele. Hier können Sie sich schon mal einlesen.

Und natürlich wollen wir mit ihm Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Initiative Reinickendorf ausloten.

Um dabei zu sein, klicken Sie am 16. Februar um kurz vor 19:30 Uhr auf diesen Link und folgen dann den weiteren Anleitungen: https://us02web.zoom.us/j/81073086651?pwd=YlR2bG5KNno3VUJ0TGg3OGV5TzE3UT09

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit vielen Fragen, Antworten und jeder Menge Möglichkeiten zum Netzwerken.

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Wie die BürgschaftsBank KMU hilft

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Am 26. Oktober 2021 war Peter Straub, Geschäftsführer der BürgschaftsBank Berlin, zu Gast bei der Initiative Reinickendorf. Der „besondere“ Bänker erläuterte, wie sie gewerblichen Unternehmen und Freiberuflern dabei helfen, Kredite und Beteiligungsfinanzierungen zu bekommen. Bei Gründungen, Investitionen oder einer Firmenübernahmen benötigen Unternehmer Sicherheiten oder Eigenkapital für ihre Hausbank. Die BürgschaftsBank sorgt als Bürge für die nötige Sicherheit in Form einer Ausfallbürgschaft.

Während früher die BürgschaftsBank von der Hausbank bisweilen als „Sicherheitsgeber“ hinzugezogen wurde, berät und unterstützt sie heute unabhängig als Finanzierungspartner und Eigenkapitalgeber. Die Büroorganisation wurde modernisiert, die Arbeitszeiten und vor allem die Denkweise der Mitarbeitenden sind viel flexibler geworden. Sie wollen Teil der Lösung sein und gehen Probleme entsprechend an. Dabei ist es wichtig, jedes Unternehmen mit seinem Business und Geschäftsmodell zu verstehen, das eine Finanzierung oder Bürgschaft braucht. Entsprechend stellen die BürgschaftsBänker auch tiefergehende Fragen zum Geschäft als manche „normale“ Bank. „Wir schauen stark in Richtung Lösung“, sagt Peter Straub.

Der Vorteil: Die BürgschaftsBank erleichtert ihren Kunden den Weg zum Kredit, denn sie checken vor und prüfen die Machbarkeit. Das erhöht den Spielraum für die Banken in Bezug auf Rating, Eigenkapital und Zinsen.

Darauf ist Peter Straub stolz, denn er versteht seinen Job als Möglichmacher. Ganz in diesem Sinne wurde beispielsweise ein Finanzierungsportal für den Mittelstand geschaffen, bei dem Gründer und Unternehmer mit wenigen Klicks Investitionsanfragen stellen, sehr schnell Finanzierungslösungen erhalten und das passende Angebot direkt mit einem vorgeschlagenen Kreditinstitut abschließen können.

Entstanden als Selbsthilfe-Organisation der Berliner Wirtschaft agiert die BürgschaftsBank als Förderinstitut und unterstützen gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe bei der Kredit- oder Beteiligungsfinanzierung. Alle Kammern, Verbände sowie eine große Zahl von auf Unternehmensfinanzierungen spezialisierte Banken sind Partner oder Mitglied der BürgschaftsBank.

Weitere Infos auf https://be.ermoeglicher.de

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Sommerfest: schönstes Wetter, inspirierende Gespräche und zwei Bürgermeisterkandidaten

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Endlich wieder treffen! Die Initiative Reinickendorf rief am 13. August 2021 zum Sommerfest in der Alten Fasanerie in Lübars – und es gab ein großes Wiedersehen. „Oh, haben wir uns lange nicht gesehen“, war der wahrscheinlich am häufigsten gesagte Satz. Bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich dann gut netzwerken und locker mal wieder plaudern –auch mit dem gebotenen Abstand.

Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021

Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021

Zudem hatten Uwe Brockhausen, SPD-Kandidat auf das Bezirksbürgermeister-Amt, und sein Mitbewerber Michael Wegner von der CDU ihr Kommen angesagt. Beide nutzten die Gelegenheit, sich und ihr Programm für Reinickendorf kurz vorzustellen. Nicht ungewöhnlich: In der Zeit vor der Wahl am 26. September nutzen die Politiker Möglichkeiten wie diese, Unternehmer und Bürger zu treffen. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf konnten Fragen stellen und sich so exklusiv ihr eigenes Bild der beiden Kandidaten machen. Auch Dirk Steffel, der für die Freien Wähler ins Rennen um ein Mandat fürs Abgeordnetenhaus gegangen war, schaute vorbei.

SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Brockhausen beim Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Wegner beim Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021
SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Brockhausen beim Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Wegner beim Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021

Unter den Initiativ-ianern wurde schnell klar, dass persönliche Treffen mehr Charme haben, als Online-Meetings per Zoom. Um den Kontakt nicht abreißen zu lassen, würden viele diese Möglichkeit aber nutzen wollen, wenn die Voraussetzungen für Live-Zusammenkünfte sich coronabedingt wieder verschärfen würden.

Somit blicken alle erwartungsvoll auf den 3. Dezember, wenn wir uns zur Weihnachtsfeier treffen, diesmal im Straßenbahndepot Heiligensee. Und am 30. September findet noch die Mitgliederversammlung statt, ebenfalls mit Wahlen für Vorstand und Beirat.

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8.6.2021: Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung: Im Gespräch mit Dr. Matti Große vom ITDZ

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Zum Thema „Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung“ haben wir Dr. Matti Große vom ITDZ , dem IT Dienstleistungszentrum Berlin, gewinnen können. Das ITDZ ist für die Digitalisierung Berlins verantwortlich.

Der Innovationsmanager hat die „Lizenz zum Weiterdenken“ und definiert das „I“ in ITDZ neu. Seit 2019 steht es auch für Innovationen, denn mit „Matti“, wie ihn die Kolleg:innen nennen, betreibt das ITDZ Berlin ein Innovationsmanagement, das Trends aufgreift und damit neue IT-Lösungen für die Berliner Verwaltung anstößt.

Er wird uns beim Jour fixe am 8. Juni Einblicke in die anstehenden Innovationen in der öffentlichen Verwaltung geben und über die Herausforderungen berichten, die es zu bewältigen gilt.

Ob Standardisierung von IT-Arbeitsplätzen, Beratung, Implementierung von neuen Lösungen, vor allem aber auch bürgerorientierte Leistungen zur Erhöhung der Servicequalität – das ITDZ liefert mit seinen mehr als 850 Mitarbeitern als kommunales IT-Unternehmen zahlreiche Leistungen für die öffentliche Verwaltung. Es kooperiert intensiv mit Forschung und Industrie.

Um dabei zu sein, klicken Sie am Dienstag, 8.6.2021 um kurz vor 19 Uhr auf diesen Link und folgen dann den weiteren Anleitungen.

Die Initiative Reinickendorf freut sich auf eine interessante Gesprächsrunde. Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle gern zur Verfügung.

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1.3.2021: Auf den Spuren von KI – Jour fixe online

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Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Das wollen wir in diesem Jahr genauer wissen und haben uns hochrangige Experten eingeladen:

Dr. Wojciech Samek vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik HHI wird uns einen einführenden Vortrag zu Künstlicher Intelligenz, den Möglichkeiten, aber auch den Grenzen halten.

Zusätzliche Informationen zur Institution Fraunhofer wird der Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie, Alexander Nouak, geben.
Die Fraunhofer Gesellschaft ist die weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Sie betreibt in Deutschland 75 Institute und Forschungseinrichtungen mit rund 29 000 Mitarbeitern.

Um dabei zu sein, wählen Sie sich bitte am 1. März 2021 ab 19 Uhr in unsere Zoom-Konferenz ein – idealerweise etwas früher, um Bild und Ton zu testen: Bitte diesen Link klicken, um teilzunehmen.

Die Initiative Reinickendorf freut sich auf eine interessante Gesprächsrunde. Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle gern zur Verfügung.

Foto: geralt/pixabay.com

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3.11.2020: Blick in die Zukunft mit Facebook-Manager

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Interessante und auch unerwartete Einblicke in die Welt von Facebook gewannen die Mitglieder der Initiative Reinickendorf beim Jour fixe Anfang November. Public Policy Manager Harmen Zell war beim Online-Meeting zu Gast und berichtete über Philosophie, Initiativen und Entwicklungen beim internationalen Social-Media-Giganten.

Natürlich mit der Berliner Brille auf, denn er sitzt in der deutschen Hauptstadt und entwickelt von hier aus die Kontakte des Unternehmens in den deutschsprachigen Raum. Pointiert und kenntnisreich äußerte sich Zell zu vielen Themen und hatte auch auf die kritischen Fragen der Initiative-Mitglieder einleuchtende Antworten.

Facebook fördert KMU, Senioren, Kultur und Vielfalt
Viel drehte sich zunächst um die Hilfsmittel, die Facebook für die mittelständische Wirtschaft bereitstellt, von der KMU-Förderung über Bildungsinitiativen, digitale Projekte für Senioren bis hin zur Facebook Stiftung. Eher überraschte Gesichter gab es dann, als Zell erläuterte, wie sein Arbeitgeber bei den jüngsten Anschlägen in Wien mit der Polizei zusammenarbeitete, um Täterprofile zu erstellen und verdächtige Posts zu identifizieren.

Auch auf die US-Wahlen ging er ein: „Wir haben seit der letzten Wahl viel dazugelernt, gerade in Sachen Wählerbeeinflussung. Wir entfernen regelmäßig Accounts, z.B. russische und iranische“, berichtete Zell. Insgesamt ziehe man die Grenzen enger als das deutsche Recht.

In Bezug auf die technologische Entwicklung sprach er Deutschland ein eher mäßiges Zeugnis aus: „Wir haben uns ausgeruht auf gefüllten Auftragsbüchern und hängen in der Digitalisierung hinterher. Andere Länder agieren hier viel dynamischer.“ Immerhin gebe es Hoffnung: Deutschland habe erkannt, dass die Digitalisierung wichtig ist. „Wir sollten nicht den Anspruch aufgeben, ganz vorn mitzuspielen“, schrieb er den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft ins Stammbuch.

Und was kommt dann?
Das nächste große Ding wird die sogenannte virtual oder augmented reality. Schon bald gibt es selbstfahrende Autos – was kann der „Fahrer“ dann alles mit seiner Zeit anfangen? Der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt. Deshalb investiert Facebook massiv in diese Zukunftstechnologie. In den sozialen Medien erfahren wir demnächst bestimmt mehr …

Auf der Website von Facebook gibt’s mehr Infos.

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