Jour fixe

23. Juni 2020: Reinickendorf und OHV – künftige Herausforderungen gemeinsam lösen

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Gutnachbarschaftliche Beziehungen unterstützt die Initiative Reinickendorf gern und lud deshalb den Landrat des Kreises Oberhavel zum Jour fixe ein. Ludger Weskamp (54, SPD) hatte dann auch Spannendes aus einer der wirtschaftlich stärksten Regionen des Berliner Speckgürtels zu berichten. 

Im Austausch mit den Mitgliedern der Initiative betonte er die vielen Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Ziele zwischen Reinickendorf (Motto: „In Berlin ganz oben“) und OHV (Motto: „direkt drüber“). Den Bürgern stehen hier sämtliche Angebote der Großstadt zur Verfügung. Gleichzeitig können sie den wunderschönen Norden mit seiner großartigen Landschaft, vielen Seen und Grünflächen nutzen.

Nicht ohne Stolz betonte Weskamp, dass sein Landkreis schuldenfrei und Eigentümer von rund 40 leistungsstarken Betriebsgesellschaften ist, darunter für Krankenhäuser, Abfallwirtschaft und Verkehr. Auch prägen starke kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften in Hennigsdorf und Oranienburg die Infrastruktur. Und die Zukunftstechnologien hat der Landkreis fest ins Visier genommen: Für den Ausbau der Cluster Biotech und Life Science wurde viel Geld in die Hand genommen. Angestrebt wird eine Verdoppelung der Arbeitsplätze in diesen Branchen auf 1.500 bis zum Jahr 2030.

Es gab aber auch Wermutstropfen: Die großen Werke von Bombardier und Stahl Hennigsdorf seien keine Zukunftsbranchen. Und wegen Schließung des Tegeler Flughafens werde es zu einer Wegzugsbewegung nicht nur aus Reinickendorf, sondern auch dem nördlichem Umland kommen. „Das ist für OHV bitter, denn in den letzten 25 Jahren sind rund 50.000 Menschen hierher gezogen. Ohne Tegel fehlt ein wichtiges Argument für die Region“, befürchtet der Landrat.

Raum für Verbesserungen gebe es auch noch in Verwaltung und Digitalisierung, räumte Weskamp ein. Auch für die älter werdende Bevölkerung müssen Angebote geschaffen werden. Das klang dann schon sehr nach den aktuellen Herausforderungen im Nachbarbezirk.

Diese gemeinsam anzugehen, wo es möglich und sinnvoll ist, war dann auch der Tenor des informativen Anrainer-Austauschs beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf.

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14. Mai 2020: Jour fixe online: Rettung und Förderung von Unternehmen und Selbstständigen

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Die Initiative Reinickendorf ist auch in Corona-Zeiten ein aktives Netzwerk. Am 14. Mai versammelten sich Mitglieder und Gäste online, um über die Auswirkungen der Pandemie auf das eigene Geschäft und die Lebensumstände zu berichten.

Die Mitglieder Ronald Weber (BIBA Berlin Personaldienstleistungen) und Ronald Battistini (Goldmund Kommunikation) moderierten diesen offenen und vertrauensvollen Austausch. Einhellig begrüßt wurden die schnellen Fördermaßnahmen des Landes und Bundes inklusive der IBB.

Wichtige Kontakte für Förderung sind:

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
www.berlin.de/sen/web/corona

Wirtschaftsförderung Reinickendorf
www.berlin.de/ba-reinickendorf/service/wirtschaft/wirtschaftsfoerderung
Ansprechpartner: Christian George
Telefon: (030) 90294 56 70
E-Mail: wirtschaftsberater@reinickendorf.berlin.de

Vorgestellt wurden auch verschiedene Initiativen und Förderprojekte aus dem Bezirk Reinickendorf, darunter:

Kostenlose Beratung für Unternehmen in der Krise
Digital-Füchse: https://www.digital-fuechse.de

Krisen-Kommunikation
Kostenloser Leitfaden Krisen-PR: www.goldmund-kommunikation.de

Neue Geschäftskontakte auch in Corona-Zeiten
online jeden Mittwochmorgen beim BNI-Unternehmerteam Fuchs
bni-berlin.com/chapter-fuchs-berlin

Reinickendorfer Unternehmer
Kostenloser Eintrag auf
www.reinickendorfer-unternehmer.berlin

Weitere Infos zu Fördermaßnahmen
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
https://www.berlin.de/sen/web/corona/

Die Initiative Reinickendorf wird sich auch weiterhin für die Vernetzung der Unternehmen und Akteure im Fuchs-Bezirk einsetzen.
Mehr dazu auf unseren nächsten Veranstaltungen.

Ronald Battistini14. Mai 2020: Jour fixe online: Rettung und Förderung von Unternehmen und Selbstständigen
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Wir fördern weiter!

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Liebe Reinickendorfer, Interessierte und Mitglieder,

die Initiative Reinickendorf unterstützt weiterhin Projekte aus unserem Fuchs-Bezirk. Auch wenn wir uns gerade nicht persönlich treffen können und unsere Jour-fixes und Unternehmerfrühstücke bis mindestens Mitte Mai aussetzen müssen, so werden wir doch weiter Gutes für den Bezirk tun.

Geben Sie diese Information bitte weiter an Vereine, Schulen, Kindergärten, Projekte aus der Kunst- und Kulturszene, der Seniorenförderung und Gesundheit. Um sich für eine Förderung zu bewerben, genügt es, uns das ausgefüllte Formular inklusive einer Kurzbeschreibung des Projekts an unsere Geschäftsstelle zu senden. Der Vorstand wird schnell und unbürokratisch entscheiden.

Wenn Sie selbst initiativ werden möchten, freuen wir uns über jedes weitere Mitglied, denn mit Ihren Jahresbeiträgen unterstützen wir eben solche Projekte.

Damit wir uns bei der Flut von abgesagten Veranstaltungen nicht ganz aus den Augen verlieren, planen wir derzeit Online-Treffen als Video-Konferenz. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wenn die Termine stehen.

Bis bald

Carola Battistini-Goldmund
Vorstandsmitglied Initiative Reinickendorf

 

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27. Februar 2020: Es muss nicht immer Wein sein

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Martin Schmidt mag Bier. So gern, dass er beschlossen hat, selbst zu brauen. Außerdem ist er ausgebildeter Biersommelier. Entsprechend heißt seine kleine Brauereimanufaktur in Hermsdorf „Leidenschaft in Bier“. Dort komponiert er hauseigene Spezialitäten mit wohlklingenden Namen wie Landpartie, Finesse und Sonnenwende. Vom leichten Pale Ale Strandkorb bis zum Russian Imperial Stout Nachtlicht oder dem aus Weizen gebrauten Lokal Pause findet jeder Biergenießer seine Geschmacksrichtung. So auch die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf, die sich am 27. Februar 2020 dort zu einer exklusiven Verkostung trafen.

Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf bei „Leidenschaft in Bier“, der Hermsdorfer Biermanufaktur.

„Warum muss es denn zu einem guten Essen immer Wein sein, fragte ich mich irgendwann“, erklärt Martin Schmidt seine Idee. „Ich braue Sorten, die man ebenso gut zum Essen genießen kann.“ Oder danach, denn die mit Geschmacksnuancen wie Schokolade, Espresso oder Sherry eignen sich auch als Digestiv.

Die Initiative Reinickendorf genoss die Verkostung und die Führung durch die Mikro-Brauerei mit ihrem 500 Liter-Tank. Die Gäste verfolgten, wie eingemaischt – also die Gerste bei exakt 61 Grad mit Wasser angesetzt – und später Hefe zugegeben wird und sich schließlich Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol spaltet. Das Jungbier lagert dann in Gärtanks, bevor es von Hand in die braunen Mehrwegflaschen abgefüllt und etikettiert wird.

Alles Handarbeit

Schmidt kreiert seine Spezialitäten selbst, experimentiert immer wieder und hat mittlerweile sieben Sorten im Verkauf. Spezielle Hopfen- und Malzsorten geben seinem Bier den besonderen Geschmack.

Dabei ist sein Bier nicht fürs Massenpublikum gebraut, vielmehr für Connaisseure, die sich Zeit nehmen, um sich den besonderen Gerstensaft im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen zu lassen.

Demnächst aus Moabit

Mittlerweile ist die Nachfrage nach dem leidenschaftlichen Bier so gestiegen, dass der Braukessel und vor allem der Platz zum Reifen viel zu klein geworden ist. Darum zieht die Brauerei in größere Räume in Moabit. Insofern waren die Besucher der Initiative Reinickendorf die letzten, die zu einer Verkostung nach Hermsdorf eingeladen waren.

Die gute Nachricht: Einige Restaurants im Berliner Norden, ausgesuchte Händler und auch Handelsketten wie Edeka bieten die schmackhafte Kollektion jetzt auch an.

Mehr auf Facebook: https://www.facebook.com/pg/Leidenschaft-in-Bier-346731659269677/posts/

Die Website www.leidenschaft-in-bier.com wird derzeit überarbeitet. Demnächst mehr.

Biersommelier Martin Schmidt erläutert die Kunst des Bierbrauens.

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8. November: Besuch im Bundeskanzleramt

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Die Initiative Reinickendorf besuchte am 8. November das Bundeskanzleramt. Während am nahen Brandenburger Tor bereits gut hör- und sichtbar die Generalprobe für die Feiern zum Mauerfall-Jubiläum liefen, konnten Mitglieder und zahlreiche Gäste bei einer interessanten und kurzweiligen Führung durch das Zentrum der Macht deutsche Geschichte hautnah erleben. Eine geschichtskundige und meinungsstarke Führerin unterhielt mit kurzweiligen Geschichten und erstaunlichen Fakten aus dem Politikbetrieb.

Der von Stararchitekt Axel Schultes entworfene markante Monumentalbau im Berliner Spreebogen, von Berlinern und ihren Gästen liebevoll wegen seines Aussehens als „Waschmaschine“ bezeichnet, dient seit 2001 als Regierungssitz. Beeindruckt zeigten sich die Besucher nicht nur von den kolossalen Ausmaßen, darunter 700 Meter lange Gänge. Auch die Porträtgalerie mit den Konterfeis aller früheren Kanzler von Adenauer bis Schröder fand große Beachtung.

Zu erfahren gab es zahlreiche interessante Fakten zum Kanzleramt, darunter:

  • Helmut Kohl war zwar der ideelle Baumeister. Er selbst war aber nie als Kanzler im Kanzleramt. Der erste Hausherr war Gerhard Schröder.
  • Gegenüber dem Bundeskanzleramt sitzt mit dem Deutschen Bundestag das zweitgrößte Parlament der Welt.
  • Am Kabinettstisch herrscht aus Sicherheitsgründen digitale Enthaltsamkeit. Geschrieben wird mit Bleistiften.

Gerade der Kabinettstisch mit den Namensschildern aller Minister hatte es den Besuchern angetan. Kein Wunder, wurde das 11,40 mal 3,60 Meter große Möbelstück einst doch in Reinickendorf hergestellt, in der Hermsdorfer Tischlerei Gegusch.

Nach rund zwei Stunden endete dieser Jour fixe, der einen weiteren Höhepunkt des jederzeit spannenden Veranstaltungsjahrs der Initiative Reinickendorf markierte. Also: weitersagen und beim nächsten Mal dabei sein!

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Salutschüsse und Ehrengarde

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16. September 2019: Zu Besuch beim Wachbataillon in der Julius-Leber-Kaserne

Salutschüsse wurden zum Besuch der Initiative Reinickendorf und ihrer Gäste in der Julius-Leber-Kaserne zwar nicht abgefeuert. Diese sind Monarchen und Staatsgästen vorbehalten, die zum ersten Mal den Boden der Bundesrepublik Deutschland betreten. Doch bekamen wir sehr bildhaft beschrieben, welche Aufgaben und Herausforderungen die knapp 700 Soldaten erfüllen.

„Das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) ist die Visitenkarte der Bundeswehr“ beschreibt sich das nahe Kurt-Schumacher-Platz beherbergte Bataillon selbst. Beim Empfang von Staatspräsidenten und Regierungschef stehen sie in der ersten Reihe als Spalier. Der Bezirk Reinickendorf pflegt eine offizielle Partnerschaft mit dem Wachbataillon und die Initiative Reinickendorf bekam am 16. September 2019 eine exklusive Einsicht in die Aufgaben dieses speziellen Bataillons – inklusive Besichtigung der Militärhistorischen Sammlung sowie einer Waffenschau.

Zapfenstreich und Drillteam

Die Aufgaben des Wachbataillons sind vielfältig und herausfordernd, erfuhren die Gäste von Kompaniechef Major Christian Hurtig. Insbesondere der protokollarische Ehrendienst, zu dem der Große Zapfenstreich bei der Verabschiedung von Amtsträgern, Salutschüsse zur Begrüßung von Staatsgästen oder das Ehrenspalier am Flughafen Tegel oder vor dem Schloss Bellevue gehören, bildet 80 Prozent der Aufgaben der Soldatinnen und Soldaten. Dabei müssen jeder Schritt und jeder Griff sitzen, getreu dem Motto „Semper talis“ oder „stets gleich gut“. Ein sogenanntes Drillteam absolviert darüber hinaus Kunststücke bei der komplexen Choreografie mit Gewehren zu Musik.

Protokollarischer Ehrendienst und Tagesgeschäft

Etwa 500 Einsätze im Protokollarischen Ehrendienst absolviert das Wachbataillon im Jahr. Darüber hinaus stehen Materialbeschaffung, Transport, aber auch Kochen und Materialinstandsetzung auf dem Tagesplan der Militärs. Sie sind alle voll infanteristisch ausgebildet und haben im Fall eines kriegerischen Angriffs verschiedene staatsschützende Aufgaben.

Waffenschau und Erinnerungen

Gespannt verfolgten die Initiative-Mitglieder und ihre zahlreichen Gäste die imposanten Ausführungen des Majors. Viele der Besucher brachten Erinnerungen an die Zeit der Französischen Alliierten mit. Zum Abschluss inspizierten wir noch die gepanzerten Transportfahrzeuge, wovon eins extra für uns geöffnet wurde. Auch oder gerade weil der Ein- und Ausstieg recht beschwerlich war: ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf.

Einen Artikel zum Besuch der Initiative Reinickendorf beim Wachbataillon gab’s auch in der BERLINER WOCHE.

Nächste Veranstaltung der Initiative Reinickendorf: 2. Oktober 2019, 4. Unternehmerfrühstück, mehr Infos und Anmeldung: www.initiative-reinickendorf.de/kalender

Und schon jetzt anmelden für die Weihnachtsfeier am 6. Dezember. Gäste sind herzlich willkommen!

 

Text: Goldmund Kommunikation

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Aus Holz wird Strom: Besuch im Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel

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Das Märkische Viertel wird mit Holz beheizt. Nicht mit offenem Feuer oder Kaminen, sondern mit Holzhackschnitzeln aus Brandenburg. Rund 13.500 Wohnungen versorgt das 2014 in Betrieb genommene Biomasse-Heizkraftwerk (HKW) Märkisches Viertel mit Strom und Wärme. Die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste hatten beim Jour fixe am 18. Juni 2019 die Gelegenheit, das klimaneutral produzierende Kraftwerk in der Wallenroder Straße zu besichtigen.

Flächenmäßig versorgt das HKW Kunden vom Zabel-Krüger-Damm bis zum Paracelsusbad, von Wilhelmsruh bis Borsigwalde. 20 Mitarbeiter betreiben die Anlage im Dreischichtsystem. Täglich steuern 28 Lkw die Wallenroder Straße an und liefern jährlich etwa 70.000 Tonnen Holzhackschnitzel aus Waldrestholz von verschiedenen Grünflächenämtern der Bezirke. Zusätzlich werden schnellwachsende Bäume wie Pappeln und Linden auf von Bauern angemieteten Brachflächen angebaut.

Komplett klimaneutral

Durch die Verbrennung der naturbelassenen Holzhackschnitzeln wird in Kraft-Wärme-Kopplung sehr effizient Strom und Wärme erzeugt. Und das emissionsfrei, denn das bei der Verbrennung freigesetzte CO2 entspricht ungefähr der Menge, die die Bäume während ihrer drei- bis fünfjährigen Wachstumszeit der Atmosphäre entziehen. Derzeit wird geprüft, ob die bei der Verbrennung übriggebliebene Schlacke als Düngemittel für Dachbegrünungen weiterverwendet werden kann. Dann würde das HKW zu 95 Prozent rückstandsfrei arbeiten.

Der von Vattenfall betriebene Standort in der Wallenroder Straße dient seit den 1960er Jahren der Wärmeversorgung: Die Anlage wurde von einem kohlebefeuerten Heizwerk über ein gas- und ölbefeuertes Heizwerk zur jetzigen Nutzung mit dem biomassebefeuerten Heizkraftwerk weiterentwickelt. Sowohl das Gebäude als auch die sonstigen Außenanlagen auf dem Grundstück sind als technisches Denkmal geschützt.

Wo das Holz herkommt, erfahren Sie im Artikel Bio-Brennstoff für Berliner Heizkraftwerk.

Mehr zum Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel.

Text: Goldmund Kommunikation

Foto: privat

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20 Jahre Initiative Reinickendorf: Vielfältig im Engagement – Gut für den Bezirk

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Mit einer stimmungsvollen und kurzweiligen Jubiläumsveranstaltung hat die Initiative Reinickendorf e.V. am 11. Mai ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Vor rund 100 Teilnehmern – aktuelle und ehemalige Mitglieder sowie geladene Gäste – im Wittenauer Hermann-Ehlers-Haus sorgten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und leckeres Büfett für beste Laune.

Höhepunkt des Nachmittags waren die Präsentationen von fünf Leuchtturmprojekten. Diese hatten sich im Rahmen des Wettbewerbs „Alles für Reinickendorf“ um Preisgelder von insgesamt 3.500 EUR beworben und waren zuvor von Vorstand und Beirat unter zahlreichen Bewerbern ausgewählt worden.

Den mit 1.500 Euro dotierten ersten Preis gewann die Roboter-AG des Georg-Herwegh-Gymnasiums. Dort konstruieren und programmieren 45 Schüler verschiedene Roboter mit dem Ziel, am Wettbewerb um den Robo-Cup teilzunehmen. Drei der Schüler präsentierten ihren „Schützling“ vor der Jury, den Teilnehmern der Jubiläumsveranstaltung. Und die belohnten den innovativen Auftritt mit den meisten Punkten.

Platz zwei und 1.000 Euro gingen an das Projekt „Känguru“ des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Reinickendorf, bei dem ehrenamtliche Paten Eltern von Neugeborenen unterstützen. Die „Initiative Ausbildungsplatzpaten“, die Schüler an derzeit vier Berliner Schulen bei der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche unterstützt, erhielt 500 Euro.

Mit jeweils 250 Euro wurden der Karamba Fun Klub des TSV Wittenau mit seinem Angebot für eine aktive Freizeitgestaltung von Senioren sowie die Jugendkunstpaten e.V. unterstützt, die eine Skulptur für das Märkische Viertel als Zeichen des friedlichen Zusammenlebens planen.

Erinnerung an die Gründungszeit

Weitere Höhepunkte waren der Auftritt des Gesangstrios „Fabulous Foxes“ der Musikschule Reinickendorf sowie ein moderierter Podiumstalk, der die Geschichte der Initiative Reinickendorf beleuchtete. Gründungsmitglied Eberhard Gutjahr, der heute noch im Beirat tätig ist: „Die Initiative Reinickendorf hatte von Anfang an das Wohl der Menschen in unserem Bezirk im Blick. Positiv ist, dass sich die Arbeit heute auf viele engagierte Schultern verteilt.“ Er verwies insbesondere auf die frühere Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura, die seinerzeit und lange Jahre die treibende Kraft der Initiative Reinickendorf war und heute noch als Ehrenmitglied die Entwicklung aufmerksam verfolgt.

Auch Reinickendorfs Wirtschaftsstadtrat Uwe Brockhausen unterstrich die Bedeutung des Vereins und seiner ehrenamtlichen Mitglieder, die nicht nur wichtige. Projekte unterstützen, sondern auch ein wertvolles Informationsnetzwerk bilden.

Auch künftig ‚Gut für den Bezirk‘

Mit Formaten wie regelmäßigen Jour fixes, an denen Betriebe im Bezirk besucht werden, oder den Unternehmerfrühstücken, will die Initiative Reinickendorf auch künftig zum Informationsaustausch der Akteure im Fuchsbezirk beitrage. „‘Gut für den Bezirk‘ ist nicht nur unser Motto, sondern unser Anspruch. Unsere Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Und natürlich freuen wir uns über neue Mitglieder, denn je mehr wir sind, desto mehr können wir fördern“, fasste der Vorstandsvorsitzende Jürn Jakob Schultze-Berndt die Ziele zusammen.

Der Dank des Initiative-Vorstands geht an Geschäftsstellenleiterin Astrid Glaser sowie Inga Beiersmann von der Agentur „Ihre Komplizin“ und ihr Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation des Events sowie an Dr. Martin Miehe, Stefanie Lassak von „Cake in the City“ und die „Fabulous Foxes“ von der Musikschule Reinickendorf, den Projekt-Präsentatoren, Moderator Ronald Battistini, David Laurenz für die Fotos sowie allen, die zum Gelingen dieses wunderbaren Nachmittags beigetragen haben.

Dr. Martin Miehe und Stephan Hilsberg musizieren seit Schulzeiten zusammen

Moderator Ronald Battistini (links) und Initiative-Vorsitzender Jürn Jakob Schultze-Berndt

Die Gäste stimmten über die Platzierungen ab

Der Karamba Fun Klub des TSV Wittenau brachte die Gäste in Bewegung

Hans Marquardt stellte sein Projekt "Eine Skulptur für das Märkische Viertel" vor

Projekt „Känguru“ unterstützt Eltern von Neugeborenen

Ausbildungsplatzpate Gerd Pätzold unterstützt Schüler bei der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche

Drei der Schüler der Roboter AG des Herwegh-Gymnasiums präsentierten ihren „Schützling“

Vierter Sieger: der Karamba Fun Klub des TSV Wittenau

Dritter Sieger: die „Initiative Ausbildungsplatzpaten“,

Zweiter Sieger: das Projekt „Känguru“ des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Reinickendorf

Sieger: die Roboter-AG des Georg-Herwegh-Gymnasiums

Die Sieger des Wettbewerbs "Alles für Reinickendorf"

Das Gesangstrios „Fabulous Foxes“ der Musikschule Reinickendorf wurde am Piano begleitet

Gesangstrios „Fabulous Foxes“ der Musikschule Reinickendorf

und ihr Maskottchen

Danke an Cake in the City

Danke an "Die Komplizin" Inga Beiersmann und ihr Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation des Events

Wir ziehen an einem Strang!

Carola Battistini20 Jahre Initiative Reinickendorf: Vielfältig im Engagement – Gut für den Bezirk
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Mitarbeiter finden leicht gemacht – mit Berlin Partner

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50 Prozent der Stellen in Berlin werden mit Nicht-Berlinern besetzt, nicht zuletzt wegen des Fachkräftemangels, erklärte Burkhard Volbracht von der Wirtschaftsförderung Berlin. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, Mitarbeiter zu finden und diese zu integrieren, hat Berlin Partner spezielle Services zusammengestellt. Diese stellte er beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf am 25. März 2019 im Ruderclub Tegel vor.

Laut Volbrecht ist es bisher ein Glücksspiel, über Jobportale wie Stepstone Mitarbeiter zu finden. Es gibt keine Verlinkung untereinander, der Jobmarkt ist für Arbeitgeber und Arbeitssuchende extrem intransparent. Das von Berlin Partner angebotene Business-Talent-Package unterstützt Unternehmen kostenfrei bei der Suche nach Fachpersonal sowie bei Training, Qualifizierung und Aufenthaltsfragen. Dazu gehören eine Marktübersicht, die Hilfe bei der Erstellung und Ausspielung von geeigneten Stellenanzeigen oder der perfekte Auftritt auf Recruiting-Messen. Für Neu-Berliner werden Willkommenspakete angeboten, ebenso Trainingsmaßnahmen zur Einarbeitung oder Qualifizierung.

Alles zu den Packages und Services sowie einen Berlin-Imagefilm gibt’s auf der Webseite der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH.

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31. Januar 2019: Professionelles Jobcoaching und neue Förderinstrumente für Unternehmen

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Carmen Regin und Ronald Weber empfingen die Initiative Reinickendorf.

Erster Jour fixe der Initiative Reinickendorf im neuen Jahr. Und gleich wieder vollgepackt mit interessanten Vorträgen und wichtigen Informationen, vor allem für Unternehmer und alle am Arbeitsmarkt Interessierten. Die Gastgeber Ronald Weber und Carmen Regin zeigten das beeindruckende Leistungsspektrum ihrer Unternehmen bei der Unterstützung Hilfebedürftiger.

Die BIBA Berlin UG hat sich die Beratung und Jobvermittlung für Alleinerziehende und Langzeitarbeitslose auf die Fahnen geschrieben. Mit beruflicher Orientierung, Bewerbungstraining und Jobcoaching sowie Begleitung und Mentoring macht BIBA die Teilnehmer fit für den Arbeitsmarkt. Ein besonderes Highlight sind die Unternehmenstouren. Die Teilnehmer lernen dabei konkrete Arbeitsplätze kennen, die Unternehmen potenzielle Fachkräfte. Das nennt man dann wohl win-win.

Die LebensWelt GGmbH ist in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe tätig und bietet sozialpädagogische Unterstützung für Familien. Mit Beratungsangeboten zur Erziehungshilfe wird Familien bei der Bewältigung von Problemen und Konflikten geholfen. Bei rund 70% aller Hilfen und Angebote stammt mindestens ein Elternteil aus Zuwanderung. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an eine kultursensible Gestaltung der Hilfsmaßnahmen.

Frank Bohr vom Jobcenter erläuterte aktuelle Programme für Langzeitarbeitslose.

Um Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und Teilhabe am Arbeitsmarkt ging es anschließend. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf erfuhren aus erster Hand, welche attraktiven Förderprogramme Unternehmer bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen nutzen können. Frank Bohr und Annette Bork vom Jobcenter Reinickendorf warben mit bis zu 100% Lohnkostenzuschuss, wenn Arbeitsverträge mit langjährigen Leistungsbeziehern geschlossen werden.

Natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz. Bei Imbiss und Getränken wurde intensiv diskutiert und zahlreiche Visitenkarten wechselten die Hände. Sicher auch wieder beim nächsten Termin, dem Business-Frühstück am 26. Februar.

Fotos: Battistini/Goldmund Kommunikation

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