Jour fixe

31. Januar 2019: Professionelles Jobcoaching und neue Förderinstrumente für Unternehmen

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Carmen Regin und Ronald Weber empfingen die Initiative Reinickendorf.

Erster Jour fixe der Initiative Reinickendorf im neuen Jahr. Und gleich wieder vollgepackt mit interessanten Vorträgen und wichtigen Informationen, vor allem für Unternehmer und alle am Arbeitsmarkt Interessierten. Die Gastgeber Ronald Weber und Carmen Regin zeigten das beeindruckende Leistungsspektrum ihrer Unternehmen bei der Unterstützung Hilfebedürftiger.

Die BIBA Berlin UG hat sich die Beratung und Jobvermittlung für Alleinerziehende und Langzeitarbeitslose auf die Fahnen geschrieben. Mit beruflicher Orientierung, Bewerbungstraining und Jobcoaching sowie Begleitung und Mentoring macht BIBA die Teilnehmer fit für den Arbeitsmarkt. Ein besonderes Highlight sind die Unternehmenstouren. Die Teilnehmer lernen dabei konkrete Arbeitsplätze kennen, die Unternehmen potenzielle Fachkräfte. Das nennt man dann wohl win-win.

Die LebensWelt GGmbH ist in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe tätig und bietet sozialpädagogische Unterstützung für Familien. Mit Beratungsangeboten zur Erziehungshilfe wird Familien bei der Bewältigung von Problemen und Konflikten geholfen. Bei rund 70% aller Hilfen und Angebote stammt mindestens ein Elternteil aus Zuwanderung. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an eine kultursensible Gestaltung der Hilfsmaßnahmen.

Frank Bohr vom Jobcenter erläuterte aktuelle Programme für Langzeitarbeitslose.

Um Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und Teilhabe am Arbeitsmarkt ging es anschließend. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf erfuhren aus erster Hand, welche attraktiven Förderprogramme Unternehmer bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen nutzen können. Frank Bohr und Annette Bork vom Jobcenter Reinickendorf warben mit bis zu 100% Lohnkostenzuschuss, wenn Arbeitsverträge mit langjährigen Leistungsbeziehern geschlossen werden.

Natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz. Bei Imbiss und Getränken wurde intensiv diskutiert und zahlreiche Visitenkarten wechselten die Hände. Sicher auch wieder beim nächsten Termin, dem Business-Frühstück am 26. Februar.

Fotos: Battistini/Goldmund Kommunikation

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8. November 2018: Eine Zeitreise ins Schulalter

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„So hätte der Unterricht mal bei uns sein sollen“, waren sich die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste einig. Begeistert experimentierten sie mit den Roten Koffern von Cornelsen Experimenta. Eine Zeitreise ins Schulalter beim Jour fixe am 8.11.2018.

Scheckübergabe Projekt "Roberta" des Herwegh-Gymnasiums

Geschäftsführer Nicolas Domann (links im Bild) und seine Mitarbeiter demonstrierten auf beeindruckende Art und Weise, wie mitreißend der Unterricht vor allem in den Naturwissenschaften heutzutage sein kann. Immer im Vordergrund: nicht die bloße Vermittlung von Wissen, sondern der hohe Praxisbezug. Als wir Besucher auch noch selbst Aufgaben lösen und sogar mit dem Laser hantieren durften, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr.

Vinus, der kleine Außerirdische (im Vordergrund auf dem Tisch) erforscht die Welt – und die Schüler mit ihm. Anhand solcher Geschichten können sie einen Bezug zu ihrer Umwelt herstellen und verstehen Physik & Co. umso einfacher.

 

Scheckübergabe Projekt "Roberta" des Herwegh-Gymnasiums

So macht Schule Spaß: Der Versuch mit dem Laser erhellt, welche Strecke Licht durch ein Prisma zurücklegt.

Da möchte man nochmal Schüler sein: Die Roten Koffer bieten die unterschiedlichsten Versuche in den MINT-Fächern.

Cornelsen Experimenta bietet Lehr- und Lernmittel für Schüler, darunter selbstentwickelte Experimentierkästen für die sogenannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das Besondere daran: Die Kästen enthalten Material für die unterschiedlichsten Versuchsaufbauten, eine Kamera digitalisiert die Experimente, sodass die Kinder – und in dem Fall wir Besucher – die Daten gleich am Computer oder Tablet auswerten konnten.

Fazit: Ein fesselnder Abend bei einem imponierenden Unternehmen unseres Bezirks, wie ihn nur die Initiative Reinickendorf bieten kann.

Mehr zu Cornelsen Experimenta und den Roten Koffern auf www.corex.de.

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

Carola Battistini8. November 2018: Eine Zeitreise ins Schulalter
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Business-Speeddating: Klasse Autos, super Gespräche, rasante Entwicklungen

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Nun aber rasch! Bereits zum zweiten Mal und mit ebenso großem Erfolg war die Initiative Reinickendorf mit ihrem Business-Speeddating am 23. August zu Gast bei Mercedes-Benz in der Holzhauser Straße. Im Cockpit der erlesenen Automobile mit dem Stern ließ es sich ordentlich netzwerken.

Business-Speeddating der Initiative Reinickendorf

Netzwerken auf engstem Raum und in exklusivem, diesmal ungewöhnlichen Ambiente.

Jon Püschel, Gastgeber beim Business-Speeddating der Initiative Reinickendorf

Gastgeber Jon Püschel stellte verschiedene Modelle von Mercedes und Smart für diese tolle Aktion zur Verfügung. Und er warf einen Blick in die Zukunft des Automobils, die bereits begonnen hat.

Schnell waren nicht nur die Fahrzeuge, die Gastgeber Jon Püschel und sein engagiertes Team aufgestellt hatten. Sondern auch die Präsentationen der Teilnehmer. Jeder hatte 180 Sekunden Zeit, sich und sein Unternehmen vorzustellen. Dann ertönte eine Hupe und flugs wurden die Wagen gewechselt. So hatten die Unternehmer die Gelegenheit, sich in kurzen und intensiven Gesprächen besser kennenzulernen. Nebenbei konnten sie in der neuen Kollektion von Mercedes-Benz mal probesitzen. Der angeregte Austausch ging anschließend beim exzellenten Sushi-Büfett des Kreativkochs Mr. Hai weiter.

anschließendes Netzwerken beim Business-Speeddating der Initiative Reinickendorf

Nach dem Netzwerken ist vor dem Netzwerken. Die Reinickendorfer Unternehmer nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.

Mercedes: ein großer Arbeitgeber in Reinickendorf
Die Niederlassung in der Holzhauser Straße ist übrigens die größte in Europa. Sie präsentiert auf zwei Etagen alle 40 Modelle von Smart bis zum Transporter. Mit 90 Mitarbeitern in Werkstatt und Verkauf gehört Mercedes-Benz damit auch zu den größeren Arbeitgebern in Reinickendorf.

Das Auto, das zuhört
Dass Autos mehr sind als ein Blechkäfig auf Rädern ist klar. Doch was Jon Püschel für die Entwicklung des Automobils voraussagte, brachte viele zum Staunen. Beispielsweise funktioniert vieles im Fahrzeug künftig über Sprachsteuerung. Mit einem „Hey Mercedes“ programmiert man das Navi, hört Nachrichten ab oder stellt die Klimaanlage wärmer. Das Smartphone verknüpft das Fahrzeug mit der Welt: darüber werden Servicetermine gebucht und sogar das neue Auto bezahlt. Außerdem „weiß“ es die richtige Sitzeinstellung eines jeden Fahrers und stellt dessen Lieblingsradiosender ein.

Zukunftsmusik? Nein! Bei Mercedes sind diese Features zum Teil schon Realität. Wer es selbst erleben möchte: Der Showroom in der Holzhauser Straße 11 ist an 7 Tagen die Woche geöffnet, am Sonntag allerdings als „Expedition“ ohne Verkauf.

Weitere Fotos finden Sie bei Goldmund Kommunikation.

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21. Juni 2018: AmazonFresh in Tegel: Von hier kommen Lebensmittel per Klick ins Haus

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Bücher, Kleidung und Elektronik kann man supereinfach im Internet über Amazon bestellen. Seit gut anderthalb Jahren liefert der Onlinehändler auch frische Lebensmittel und Getränke an ausgewählte Postleitzahlengebiete, darunter Berlin, Potsdam und Hamburg – und das aus Tegel! Der Leiter des AmazonFresh-Zentrums, Dieter Grond, führte die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf durchs Lager und erläuterte den Bestellvorgang. Hier der Bericht einer Teilnehmerin:

Alles, was wir in einem Supermarkt finden, gibt es auch in dem großen Lager im Dock 100 am Borsighafen. Die etwa 100.000 Artikel sind sortiert – aber nicht so, wie wir uns das vorgestellt hätten. Zunächst wird nach Lagerungsbedingungen geordnet. Obst und Gemüse werden bei für sie idealen Temperaturen bereitgehalten und haben deshalb einen eigenen Bereich. Tiefkühlkost friert bei –25°C. Wir durften mit entsprechender Kleidung auch einmal in die Kühlkammer.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf warfen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, sprich ins Lager und Verteilzentrum von AmazonFresh in Berlin-Tegel.

Nichts für Laien: Chaos mit System
Die Mitarbeiter in diesem Bereich arbeiten 30 Minuten, dann geht’s raus zum Aufwärmen. Hierfür wird auch Kaffee bereitgestellt. Was uns Besucher jedoch etwas verwirrte war, dass alle anderen Artikel scheinbar bunt gemischt in den vielen Regalreihen verteilt sind. Die Mitarbeiter von AmazonFresh laufen die Regale nach einem bestimmten System ab und werden von einer elektronischen Einkaufsliste durch die Reihen geleitet. Was für uns Chaos ist, ist hier simples System.

Alles hat seine Ordnung in der Tüte
Zuerst kommen feste, kantige Waren in eine umweltfreundliche Tüte, dann weitere Produkte und oben drauf empfindliche wie Eier oder Gemüse und Obst. Tiefkühlwaren kommen in eine Extra-Kiste und werden auch während des Transports gekühlt.

Die Lieferung erfolgt genau in dem Zeitfenster, das der Kunde wünscht. Das kann über Nacht sein, oder vormittags bestellt und mittags sind die Zutaten fürs Essen schon da.

Weitere Infos zu AmazonFresh.

Text, Foto: privat

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Brisanter Info-Abend: Marketing unter dem neuen Datenschutz

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Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. D S G V O – fünf Buchstaben, die bei Unternehmern bislang in der Regel höchst unterschiedliche Reaktionen hervorriefen: lässiges Achselzucken oder besorgte Mienen, ja fast schon Panik. Beide Verhaltensweisen werden der Problematik keinesfalls gerecht, wie Markus Hennig betonte. Der renommierte Medienanwalt bereitete am 22. März auf Einladung der Initiative Reinickendorf Unternehmer auf die wichtigsten Neuerungen vor.

Im Vereinsheim des VfL Tegel standen einige zentrale Fragen im Raum: Ist das für Unternehmer so wichtige Marketing unter der neuen Datenschutz-Grundverordnung noch möglich? Darf ich meine Kunden überhaupt noch ansprechen? Mailings oder Newsletter verschicken? Über Facebook Adressen sammeln? Einige der anwesenden Unternehmer hatten sich schon etwas intensiver damit beschäftigt, anderen wurde mit zunehmender Vortragsdauer immer mulmiger. Eins wurde schnell klar: Bei den meisten Firmen und Betrieben besteht Handlungsbedarf.

RA Markus Hennig

Der auf Medienrecht spezialisierte Rechtsanwalt Markus Hennig erläuterte, was Unternehmen im Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundverordnung unbedingt erledigen sollten.

Ohne Erlaubnis keine Datenspeicherung
Mit der Verordnung sollen die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden. Personenbezogene Daten dürfen nur für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke unter dem Grundsatz der Datensparsamkeit und Richtigkeit verarbeitet werden. Das heißt unter anderem, dass ohne ausdrückliche Erlaubnis keine Speicherung personenbezogener Daten möglich ist.

Anwalt empfiehlt „Frühjahrsputz zum Datenschutz
Rechtsanwalt Hennig gab einige dringende Handlungsempfehlungen, bevor es am 25. Mai ernst wird:

  • Die eigene Website, das Kontaktformular und Impressum auf DSGVO-Verstöße prüfen
  • Die Datenschutzerklärung ggf. überarbeiten und den konkreten Bedürfnissen anpassen
  • Für alle Kundenkontakte (auch die alten) neue Einwilligungen einholen, um auch künftig Newsletter und Marketing-Instrument einsetzen zu können
  • Daten von ehemaligen Kunden, die nicht mehr benötigt und nach behördlichen oder vertraglichen Vorgaben nicht mehr vorrätig sein müssen, löschen
  • Sofortige Löschung aus dem Verteiler, wenn der Kunde es verlangt

Natürlich konnten in der anschließenden lebhaften Diskussion nicht alle Fragen umfassend beantwortet werden. Zumal sich für jedes Unternehmen ganz individuelle Herausforderungen und Lösungsansätze aus der EU-DSGVO ergeben.

Ein guter Ansatz ist sicher, die DSGVO zum Anlass zu nehmen, mit seinen Kunden in Kontakt zu treten und fehlende Einwilligungen einzuholen.

Wer eine individuelle Beratung benötigt, kann gern den Referenten kontaktieren:

Rechtsanwalt Markus Hennig
Kanzlei ARTEJURA
Telefon: 844 17 833
E-Mail: office-hennig@artejura.de

Die Initiative Reinickendorf wird auch künftig über derart brisante Themen informieren. Am besten gleich Infos anfordern und regelmäßig die Website www.initiative-reinickendorf.de besuchen oder bei Facebook reinschauen.

Mitglieder und Gäste der Initiative Reinicekndorf beim Vortrag zur DSGVO

Volles Haus: Gut 60 Unternehmer interessierten sich für „Marketing in den Zeiten der neuen Datenschutz-Grundverordnung“.

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24. August 2017: Wasser „sehr gut“ im Tegeler See – ein Besuch der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel

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Wasser ist das Elixier des Lebens – und seine Qualität im Berliner Norden ist sehr gut. Davon konnten sich Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf beim Jour fixe Ende August in der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel überzeugen.

Betriebsleiter Maik Muß und Finanzvorstand Frank Bruckmann von den Berliner Wasserbetrieben erläuterten ihren Besuchern, wie die 1985 in Betrieb genommene Anlage den Tegeler See zu einem der saubersten Seen Berlins (Güteklasse II) macht, wie viel Know-how in den Reinigungsprozessen zur Phosphateliminierung steckt und welch langfristige Folgen ein Ausfall des Werks hätte.

Der Betriebsleiter der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel, Maik Muß, 8. v.r.), erläuterte, wie die Grobstoffe aus dem Wasser des Nordgrabens "vorsortiert" werden.

Der Betriebsleiter der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel, Maik Muß, 8. v.r.), erläuterte, wie die Grobstoffe aus dem Wasser des Nordgrabens „vorsortiert“ werden.

Durch Flockung, Fällung, Sedimentation und Filtration werden die im Klärwerk noch nicht völlig abgebauten abfiltrierbaren Stoffe und Phosphorverbindungen weitestgehend entzogen. Damit ist es gelungen, seit Inbetriebnahme der OWA die Sichttiefe in dem früher stark algentrüben Tegeler See auf rund drei Meter zu verzehnfachen.

Nicht nur für Technik-Fans ein hochinteressanter und lehrreicher Abend mit der Initiative Reinickendorf, der bei einem leckeren Büfett und einem erfrischenden Glas Wasser (!) mit guten Gesprächen und Networking ausklang.

Mithilfe von "Kanonenkugeln" (Hohlkugeln, die auf dem Wasser schwimmen) wird im Winter verhindert, dass das Wasser in der Anlage zufriert.

Mithilfe von „Kanonenkugeln“ (Hohlkugeln, die auf dem Wasser schwimmen) wird im Winter verhindert, dass das Wasser in der Anlage zufriert.

Im Rundbecken setzen sich die Feststoffe als Schlamm ab.

Im Rundbecken setzen sich die Feststoffe als Schlamm ab.

Luftaufnahme des Geländes der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel

Die Luftaufnahme des Geländes der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel hängt im Foyer in der Buddestraße.

 

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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13. Juli 2017: Wenn Südafrika mitten in Hermsdorf liegt

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Die Initiative Reinickendorf besucht interessante Unternehmen im Bezirk, steht für aktives Networking und einen vielfältigen Meinungsaustausch der Mitglieder. Und sie kann auch zünftig feiern. Neu-Mitglied Regina Burchardt mit ihrem Team war dabei eine hervorragende Gastgeberin des Jour fixe im Sommer.

Die renommierte Maklerin aus Hermsdorf betreibt seit einiger Zeit auch ein Ladengeschäft mit vorwiegend südafrikanischen Weinspezialitäten: Die guten Tropfen von Carrols Wein & Accessoires waren ein hervorragender Begleiter des südafrikanischen Büfetts, das die Mietköchin von Clara kocht sehr delikat zubereitet hatte und den kulinarische Höhepunkt des stimmungsvollen Sommerfests im Garten der Geschäftsräume am Hermsdorfer Damm bildete.

Panorama: Regina Burchardt (rechts) hatte im Garten von Carrols zum südafrikanischen Büfett geladen.

Regina Burchardt nutzte die Gelegenheit, um neben einem kurzen Vortrag über ihr Maklergeschäft mit Leidenschaft“ auch ihr neuestes Projekt „Wohnen für fitte Senioren“ vorzustellen. In den nächsten Jahren sollen an mehreren Standorten im Berliner Norden und angrenzenden Umland Wohnungen entstehen, die hohem Wohnkomfort mit einem attraktiven Freizeitangebot für ältere Mitbürger bieten. Über den Fortgang des Projekts wird die Initiative Reinickendorf im Rahmen ihrer Mitgliederveranstaltungen und auf ihren Medienkanälen berichten. Derart inspiriert und verköstigt, nutzten die Initiative-Mitglieder und Gäste den lauen Sommerabend noch sehr lange für angeregte Gespräche und weitere Ideen zum Wohle des Bezirks uns seiner Bürger.

Mietköchin Clara tischte eine Auswahl von ungewöhnlichen und leckeren Speisen auf.

Vorstandsvorsitzender Jürn-Jakob Schultze-Berndt (links) beendete das gesellige Beisammensein nach einhelliger Meinung viel zu früh …

Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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8. Juni 2017: Wo Metall zu Geld wird – ein Streifzug durch die Staatliche Münze Berlin

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Das Geld ist, wo man’s in Ehren hält: Ein solcher Ort ist die Staatliche Münze Berlin in der Ollenhauerstraße in Reinickendorf. Hier wird der Euro nicht nur geachtet, sondern auch gemacht. Bis zu 4 Millionen Münzen am Tag, oft im Drei-Schicht-Betrieb. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf konnten zusehen, wie ganz ohne Alchemie Metall zu Geld wurde.

Denn erst, wenn die in Stahlcontainern verpackten Geldrollen offiziell an die Bundesbank übergeben werden, ist es kein Metall mehr, sondern ein Zahlungsmittel. Die Staatliche Münze Berlin ist eine von nur fünf Anstalten in Deutschland, die Geldmünzen prägen dürfen – etwa 20 Prozent des Hartgelds kommen aus Berlins ältestem Unternehmen.

Trotz der Diskussionen um die Abschaffung des Kleingelds ist Geschäftsführer Dr. Andreas Schikora nicht bange: „Bargeld wird es immer geben“, ist er sich sicher. Der Bargeldbestand wächst jährlich um 6 Prozent – trotz Online-Banking und Bitcoins. Die Prägung von Münzen ist europäisch gesehen übrigens Landessache, wohingegen die Geldscheine in allen Ländern der EU gleich aussehen.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf erlebten einen „klingenden“ Abend mit interessanten Gesprächen.

Aber nicht nur um Euro und Cent, sondern auch um Druckverfahren, Sonderprägungen und kleine Auflagen für individuelle Kundenwünsche, die von engagierten Mitarbeitern gefertigt werden, ging es bei diesem exklusiven Abend der Initiative Reinickendorf. Wir erhielten einen Einblick in den Werdegang einer Münze: von der Zeichnung und dem Gipsmodell zur Gravierung, mit deren Hilfe ein Prägestempel gefräst wird, der das Stück Metall (Gold. Silber, Stahl, Alu) „in Form“ bringt. Gedenkmünzen können anschließend sogar farbig bedruckt werden.

Am Ende des mit Gesprächen ausklingenden Abends stand die Erkenntnis: Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.

Dr. Andreas Schikora, Geschäftsführer der Staatlichen Münze Berlin, erläuterte, wie Münzen entstehen.

Münzen auf dem Weg zum Geld

Die Münzen purzeln aus der Prägemaschine. Anschließend werden sie gerollt.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Medaille (oder nach Kundenwünschen hergestellten Münze) ist die Gravierung. Am Computer wird die Datei vorbereitet.

Ein Gipsmodell wird gefertigt

Oder ein Gipsmodell wird eingescannt.

Prägestempel

Aus der Datei wird ein Prägestempel gefräst.

Am Ende werden die Medaillen und Gedenkmünzen von Hand verpackt.

Die Staatliche Münze Berlin gestaltet und prägt Gedenkmünzen oder Medaillen individuell nach Kundenwunsch. Infos dazu auf www.berlin-taler.de.

Im Museum der Staatlichen Münze gibt es beispielsweise alle 2-Euro-Münzen der Bundesrepublik, den Werdegang der Luther-Münzen oder die neuesten Panda-Münzen zu sehen. Es ist dienstags und donnerstags von 10.00 – 15.00 Uhr geöffnet, ebenso das Ladengeschäft, in dem alle Produkte angeschaut und erworben werden können.

Mehr zum Angebot und Service der Staatlichen Münze Berlin unter www.muenze-berlin.de.

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Unternehmer und engagierte Reinickendorfer, die diesmal keine Gelegenheit hatten, dabei zu sein, haben am Donnerstag, dem 13. Juli 2017, die nächste Chance. Informationen dazu finden Sie auf unserer Termine-Seite.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am nächsten Jour fixe der Initiative Reinickendorf. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an.

 

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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20. April 2017: GeSoBau – Heute schon wie morgen wohnen

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Die GeSoBau ist eines der großen kommunalen Wohnungsunternehmen Berlins und langjähriges Mitglied der Initiative Reinickendorf. Beim Jour fixe beeindruckte der Vorstandsvorsitzende Jörg Franzen mit einer griffigen Präsentation und hervorragenden Zahlen: kein Leerstand, kaum Fluktuation und immer noch günstige Wohnungen.

Mehr als 19.000 Wohnungen (von berlinweit fast 41.000) nennt die GeSoBau in Reinickendorf ihr Eigen, der größte Teil davon befindet sich im Märkischen Viertel, das in der Bauzeit von 1963 bis 1974 entstanden ist. Nach einer rund siebenjährigen Komplettsanierung, die 2015 erfolgreich beendet wurde und in die das Unternehmen mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert hat, bietet das MV heute moderne Wohnungen zu immer noch günstigen Mieten – ganz nach dem GeSoBau-Motto „Heute schon wie morgen wohnen“. Die Mieter sind ganz offensichtlich zufrieden: Die Leerstandsquote liegt unter einem Prozent und es gibt kaum Fluktuation.

Gesobau-Vorstandsvorsitzender Jörg Franzen lieferte eine beeindruckende Bestandsaufnahme seines Unternehmens.

Gesobau-Vorstandsvorsitzender Jörg Franzen (Mitte) lieferte eine beeindruckende Bestandsaufnahme seines Unternehmens.

Das liegt auch an vielen sozialen Projekten für Senioren, zur Integration, für ein besseres Zusammenleben in der Nachbarschaft. Und natürlich an den vielen Festen, denn gefeiert wird im MV gern.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf folgten gebannt der Präsentation.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf folgten gebannt der Präsentation.

Für die Herausforderungen der wachsenden Stadt sieht sich das Unternehmen bestens gerüstet: In einer Zukunftswerkstatt wird gerade eine Vision für das MV 2030 entwickelt. Und mit der Schließung des Flughafens TXL erkennt die GeSoBau ein Riesenpotenzial: Im Schumacher-Quartier sollen rund 5.000 neue Wohnungen entstehen. „Da wollen wir mitmachen“, verspricht Jörg Franzen.

Netzwerken über den Dächern des Märkischen Viertels.

Netzwerken über den Dächern des Märkischen Viertels.

Präsentation: Die Gesobau und das Märkische Viertel ( 3,17 MB)

 

Nächster Jour fixe der Initiative Reinickendorf: 8. Juni um 19 Uhr in der Staatlichen Münze
Nächstes Unternehmerfühstück: 20. Juni, 7.45-9.30 Uhr im Ratskeller Reinickendorf
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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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23. Februar 2017: Die hohe Kunst des Ingenieurbauwesens

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Vom Bundeskanzleramt über die Philharmonie bis zur Zitadelle Spandau spannt sich der Bogen eindrucksvoller Referenzen der GSE Ingenieur-Gesellschaft mbH Saar, Enseleit und Partner am Kurt-Schumacher-Platz. Beim Jour fixe erfuhren die Mitglieder der Initiative Reinickendorf sehr viel Bemerkenswertes über die hohe Kunst des Ingenieurbauwesens.

Seit rund 86 Jahren plant und entwickelt die GSE Konstruktionen vom komplexen öffentlichen Funktionsbau bis zum privaten Ein-Familien-Haus. Spezialität ist die Tragwerksplanung (Statik), aber auch die Sanierung historischer Bauwerke sowie die Bauwerksunterhaltung zählen zu den Arbeitsschwerpunkten. Bei Büro- und Wohngebäuden, Hochschulen, Museen, Krankenhäusern und Denkmälern sind die GSE-Ingenieure tätig, denn das Unternehmen ist ein gefragter Partner bei planungsintensiven Bauvorhaben in ganz Deutschland und sogar im fernen Myanmar.

Vorstandsvorsitzender Jürn Jakob Schultze-Berndt begrüßte die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und weitere Interessierte diesmal bei der GSE Ingenieur-Gesellschaft mbH Saar, Enseleit und Partner.

Neben dem hohen Sachverstand und der detailversessenen Akribie nennt Geschäftsführerin Gabriele Henkens augenzwinkernd ein weiteres Erfolgsgeheimnis: „Nicht blind den Computern vertrauen, sondern einfach mal selbst nachrechnen.“ Das hat schon so manchem Neubau zu ausreichender Stabilität verholfen.

Dank ihrer gradlinigen Art und hohen Fachkompetenz ist Gabriele Henkens im Juli 2016 als Siegerin des Wettbewerbs „Reinickendorfer Frauen in Führung“ ausgezeichnet worden. Auch ganz generell gilt, und das ist höchst ungewöhnlich im Baugewerbe: Bei GSE haben die Frauen das Sagen. Die Frauenquote liegt bei 50%. Zudem schafft die GSE mit gezielter Förderung des Nachwuchses und Nähe zum Wissenschaftsbetrieb die Voraussetzungen für die nächste Generation fachkundiger Ingenieure.

Ein Unternehmen mit spannender Geschichte, das für die Zukunft bestens gerüstet ist – mit diesem Eindruck verließen die Mitglieder der Initiative Reinickendorf nach fesselndem Vortrag und munterer Diskussionsrunde die GSE, ein weiterer „hidden champion“ der lokalen Wirtschaft, der den Bezirk Reinickendorf bei renommierten Bauprojekten weltweit hervorragend repräsentiert.

Die GSE ist Mitglied der Initiative Reinickendorf.

GSE-Geschäftsführerin Gabriele Henkens wurde im Juli 2016 als Siegerin des Wettbewerbs „Reinickendorfer Frauen in Führung“ ausgezeichnet.

Beim kurzweiligen Vortrag über die GSE-Geschichte gab es auch jede Menge Anekdoten zum Schmunzeln.

Auf der Internetseite von GSE ist ebenfalls ein Artikel zum Besuch der Initiative Reinickendorf erschienen.

Ein Porträt von GSE finden Sie auf den Seiten 60/61 der neuen Bezirkskampagne für Reinickendorf „Ganz.Schön.Begehrt.“

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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