Jour fixe

Salutschüsse und Ehrengarde

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16. September 2019: Zu Besuch beim Wachbataillon in der Julius-Leber-Kaserne

Salutschüsse wurden zum Besuch der Initiative Reinickendorf und ihrer Gäste in der Julius-Leber-Kaserne zwar nicht abgefeuert. Diese sind Monarchen und Staatsgästen vorbehalten, die zum ersten Mal den Boden der Bundesrepublik Deutschland betreten. Doch bekamen wir sehr bildhaft beschrieben, welche Aufgaben und Herausforderungen die knapp 700 Soldaten erfüllen.

„Das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) ist die Visitenkarte der Bundeswehr“ beschreibt sich das nahe Kurt-Schumacher-Platz beherbergte Bataillon selbst. Beim Empfang von Staatspräsidenten und Regierungschef stehen sie in der ersten Reihe als Spalier. Der Bezirk Reinickendorf pflegt eine offizielle Partnerschaft mit dem Wachbataillon und die Initiative Reinickendorf bekam am 16. September 2019 eine exklusive Einsicht in die Aufgaben dieses speziellen Bataillons – inklusive Besichtigung der Militärhistorischen Sammlung sowie einer Waffenschau.

Zapfenstreich und Drillteam

Die Aufgaben des Wachbataillons sind vielfältig und herausfordernd, erfuhren die Gäste von Kompaniechef Major Christian Hurtig. Insbesondere der protokollarische Ehrendienst, zu dem der Große Zapfenstreich bei der Verabschiedung von Amtsträgern, Salutschüsse zur Begrüßung von Staatsgästen oder das Ehrenspalier am Flughafen Tegel oder vor dem Schloss Bellevue gehören, bildet 80 Prozent der Aufgaben der Soldatinnen und Soldaten. Dabei müssen jeder Schritt und jeder Griff sitzen, getreu dem Motto „Semper talis“ oder „stets gleich gut“. Ein sogenanntes Drillteam absolviert darüber hinaus Kunststücke bei der komplexen Choreografie mit Gewehren zu Musik.

Protokollarischer Ehrendienst und Tagesgeschäft

Etwa 500 Einsätze im Protokollarischen Ehrendienst absolviert das Wachbataillon im Jahr. Darüber hinaus stehen Materialbeschaffung, Transport, aber auch Kochen und Materialinstandsetzung auf dem Tagesplan der Militärs. Sie sind alle voll infanteristisch ausgebildet und haben im Fall eines kriegerischen Angriffs verschiedene staatsschützende Aufgaben.

Waffenschau und Erinnerungen

Gespannt verfolgten die Initiative-Mitglieder und ihre zahlreichen Gäste die imposanten Ausführungen des Majors. Viele der Besucher brachten Erinnerungen an die Zeit der Französischen Alliierten mit. Zum Abschluss inspizierten wir noch die gepanzerten Transportfahrzeuge, wovon eins extra für uns geöffnet wurde. Auch oder gerade weil der Ein- und Ausstieg recht beschwerlich war: ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf.

Einen Artikel zum Besuch der Initiative Reinickendorf beim Wachbataillon gab’s auch in der BERLINER WOCHE.

Nächste Veranstaltung der Initiative Reinickendorf: 2. Oktober 2019, 4. Unternehmerfrühstück, mehr Infos und Anmeldung: www.initiative-reinickendorf.de/kalender

Und schon jetzt anmelden für die Weihnachtsfeier am 6. Dezember. Gäste sind herzlich willkommen!

 

Text: Goldmund Kommunikation

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Aus Holz wird Strom: Besuch im Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel

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Das Märkische Viertel wird mit Holz beheizt. Nicht mit offenem Feuer oder Kaminen, sondern mit Holzhackschnitzeln aus Brandenburg. Rund 13.500 Wohnungen versorgt das 2014 in Betrieb genommene Biomasse-Heizkraftwerk (HKW) Märkisches Viertel mit Strom und Wärme. Die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste hatten beim Jour fixe am 18. Juni 2019 die Gelegenheit, das klimaneutral produzierende Kraftwerk in der Wallenroder Straße zu besichtigen.

Flächenmäßig versorgt das HKW Kunden vom Zabel-Krüger-Damm bis zum Paracelsusbad, von Wilhelmsruh bis Borsigwalde. 20 Mitarbeiter betreiben die Anlage im Dreischichtsystem. Täglich steuern 28 Lkw die Wallenroder Straße an und liefern jährlich etwa 70.000 Tonnen Holzhackschnitzel aus Waldrestholz von verschiedenen Grünflächenämtern der Bezirke. Zusätzlich werden schnellwachsende Bäume wie Pappeln und Linden auf von Bauern angemieteten Brachflächen angebaut.

Komplett klimaneutral

Durch die Verbrennung der naturbelassenen Holzhackschnitzeln wird in Kraft-Wärme-Kopplung sehr effizient Strom und Wärme erzeugt. Und das emissionsfrei, denn das bei der Verbrennung freigesetzte CO2 entspricht ungefähr der Menge, die die Bäume während ihrer drei- bis fünfjährigen Wachstumszeit der Atmosphäre entziehen. Derzeit wird geprüft, ob die bei der Verbrennung übriggebliebene Schlacke als Düngemittel für Dachbegrünungen weiterverwendet werden kann. Dann würde das HKW zu 95 Prozent rückstandsfrei arbeiten.

Der von Vattenfall betriebene Standort in der Wallenroder Straße dient seit den 1960er Jahren der Wärmeversorgung: Die Anlage wurde von einem kohlebefeuerten Heizwerk über ein gas- und ölbefeuertes Heizwerk zur jetzigen Nutzung mit dem biomassebefeuerten Heizkraftwerk weiterentwickelt. Sowohl das Gebäude als auch die sonstigen Außenanlagen auf dem Grundstück sind als technisches Denkmal geschützt.

Wo das Holz herkommt, erfahren Sie im Artikel Bio-Brennstoff für Berliner Heizkraftwerk.

Mehr zum Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel.

Text: Goldmund Kommunikation

Foto: privat

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20 Jahre Initiative Reinickendorf: Vielfältig im Engagement – Gut für den Bezirk

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Mit einer stimmungsvollen und kurzweiligen Jubiläumsveranstaltung hat die Initiative Reinickendorf e.V. am 11. Mai ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Vor rund 100 Teilnehmern – aktuelle und ehemalige Mitglieder sowie geladene Gäste – im Wittenauer Hermann-Ehlers-Haus sorgten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und leckeres Büfett für beste Laune.

Höhepunkt des Nachmittags waren die Präsentationen von fünf Leuchtturmprojekten. Diese hatten sich im Rahmen des Wettbewerbs „Alles für Reinickendorf“ um Preisgelder von insgesamt 3.500 EUR beworben und waren zuvor von Vorstand und Beirat unter zahlreichen Bewerbern ausgewählt worden.

Den mit 1.500 Euro dotierten ersten Preis gewann die Roboter-AG des Georg-Herwegh-Gymnasiums. Dort konstruieren und programmieren 45 Schüler verschiedene Roboter mit dem Ziel, am Wettbewerb um den Robo-Cup teilzunehmen. Drei der Schüler präsentierten ihren „Schützling“ vor der Jury, den Teilnehmern der Jubiläumsveranstaltung. Und die belohnten den innovativen Auftritt mit den meisten Punkten.

Platz zwei und 1.000 Euro gingen an das Projekt „Känguru“ des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Reinickendorf, bei dem ehrenamtliche Paten Eltern von Neugeborenen unterstützen. Die „Initiative Ausbildungsplatzpaten“, die Schüler an derzeit vier Berliner Schulen bei der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche unterstützt, erhielt 500 Euro.

Mit jeweils 250 Euro wurden der Karamba Fun Klub des TSV Wittenau mit seinem Angebot für eine aktive Freizeitgestaltung von Senioren sowie die Jugendkunstpaten e.V. unterstützt, die eine Skulptur für das Märkische Viertel als Zeichen des friedlichen Zusammenlebens planen.

Erinnerung an die Gründungszeit

Weitere Höhepunkte waren der Auftritt des Gesangstrios „Fabulous Foxes“ der Musikschule Reinickendorf sowie ein moderierter Podiumstalk, der die Geschichte der Initiative Reinickendorf beleuchtete. Gründungsmitglied Eberhard Gutjahr, der heute noch im Beirat tätig ist: „Die Initiative Reinickendorf hatte von Anfang an das Wohl der Menschen in unserem Bezirk im Blick. Positiv ist, dass sich die Arbeit heute auf viele engagierte Schultern verteilt.“ Er verwies insbesondere auf die frühere Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura, die seinerzeit und lange Jahre die treibende Kraft der Initiative Reinickendorf war und heute noch als Ehrenmitglied die Entwicklung aufmerksam verfolgt.

Auch Reinickendorfs Wirtschaftsstadtrat Uwe Brockhausen unterstrich die Bedeutung des Vereins und seiner ehrenamtlichen Mitglieder, die nicht nur wichtige. Projekte unterstützen, sondern auch ein wertvolles Informationsnetzwerk bilden.

Auch künftig ‚Gut für den Bezirk‘

Mit Formaten wie regelmäßigen Jour fixes, an denen Betriebe im Bezirk besucht werden, oder den Unternehmerfrühstücken, will die Initiative Reinickendorf auch künftig zum Informationsaustausch der Akteure im Fuchsbezirk beitrage. „‘Gut für den Bezirk‘ ist nicht nur unser Motto, sondern unser Anspruch. Unsere Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Und natürlich freuen wir uns über neue Mitglieder, denn je mehr wir sind, desto mehr können wir fördern“, fasste der Vorstandsvorsitzende Jürn Jakob Schultze-Berndt die Ziele zusammen.

Der Dank des Initiative-Vorstands geht an Geschäftsstellenleiterin Astrid Glaser sowie Inga Beiersmann von der Agentur „Ihre Komplizin“ und ihr Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation des Events sowie an Dr. Martin Miehe, Stefanie Lassak von „Cake in the City“ und die „Fabulous Foxes“ von der Musikschule Reinickendorf, den Projekt-Präsentatoren, Moderator Ronald Battistini, David Laurenz für die Fotos sowie allen, die zum Gelingen dieses wunderbaren Nachmittags beigetragen haben.

Dr. Martin Miehe und Stephan Hilsberg musizieren seit Schulzeiten zusammen

Moderator Ronald Battistini (links) und Initiative-Vorsitzender Jürn Jakob Schultze-Berndt

Die Gäste stimmten über die Platzierungen ab

Der Karamba Fun Klub des TSV Wittenau brachte die Gäste in Bewegung

Hans Marquardt stellte sein Projekt "Eine Skulptur für das Märkische Viertel" vor

Projekt „Känguru“ unterstützt Eltern von Neugeborenen

Ausbildungsplatzpate Gerd Pätzold unterstützt Schüler bei der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche

Drei der Schüler der Roboter AG des Herwegh-Gymnasiums präsentierten ihren „Schützling“

Vierter Sieger: der Karamba Fun Klub des TSV Wittenau

Dritter Sieger: die „Initiative Ausbildungsplatzpaten“,

Zweiter Sieger: das Projekt „Känguru“ des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Reinickendorf

Sieger: die Roboter-AG des Georg-Herwegh-Gymnasiums

Die Sieger des Wettbewerbs "Alles für Reinickendorf"

Das Gesangstrios „Fabulous Foxes“ der Musikschule Reinickendorf wurde am Piano begleitet

Gesangstrios „Fabulous Foxes“ der Musikschule Reinickendorf

und ihr Maskottchen

Danke an Cake in the City

Danke an "Die Komplizin" Inga Beiersmann und ihr Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation des Events

Wir ziehen an einem Strang!

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Mitarbeiter finden leicht gemacht – mit Berlin Partner

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50 Prozent der Stellen in Berlin werden mit Nicht-Berlinern besetzt, nicht zuletzt wegen des Fachkräftemangels, erklärte Burkhard Volbracht von der Wirtschaftsförderung Berlin. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, Mitarbeiter zu finden und diese zu integrieren, hat Berlin Partner spezielle Services zusammengestellt. Diese stellte er beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf am 25. März 2019 im Ruderclub Tegel vor.

Laut Volbrecht ist es bisher ein Glücksspiel, über Jobportale wie Stepstone Mitarbeiter zu finden. Es gibt keine Verlinkung untereinander, der Jobmarkt ist für Arbeitgeber und Arbeitssuchende extrem intransparent. Das von Berlin Partner angebotene Business-Talent-Package unterstützt Unternehmen kostenfrei bei der Suche nach Fachpersonal sowie bei Training, Qualifizierung und Aufenthaltsfragen. Dazu gehören eine Marktübersicht, die Hilfe bei der Erstellung und Ausspielung von geeigneten Stellenanzeigen oder der perfekte Auftritt auf Recruiting-Messen. Für Neu-Berliner werden Willkommenspakete angeboten, ebenso Trainingsmaßnahmen zur Einarbeitung oder Qualifizierung.

Alles zu den Packages und Services sowie einen Berlin-Imagefilm gibt’s auf der Webseite der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH.

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31. Januar 2019: Professionelles Jobcoaching und neue Förderinstrumente für Unternehmen

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Carmen Regin und Ronald Weber empfingen die Initiative Reinickendorf.

Erster Jour fixe der Initiative Reinickendorf im neuen Jahr. Und gleich wieder vollgepackt mit interessanten Vorträgen und wichtigen Informationen, vor allem für Unternehmer und alle am Arbeitsmarkt Interessierten. Die Gastgeber Ronald Weber und Carmen Regin zeigten das beeindruckende Leistungsspektrum ihrer Unternehmen bei der Unterstützung Hilfebedürftiger.

Die BIBA Berlin UG hat sich die Beratung und Jobvermittlung für Alleinerziehende und Langzeitarbeitslose auf die Fahnen geschrieben. Mit beruflicher Orientierung, Bewerbungstraining und Jobcoaching sowie Begleitung und Mentoring macht BIBA die Teilnehmer fit für den Arbeitsmarkt. Ein besonderes Highlight sind die Unternehmenstouren. Die Teilnehmer lernen dabei konkrete Arbeitsplätze kennen, die Unternehmen potenzielle Fachkräfte. Das nennt man dann wohl win-win.

Die LebensWelt GGmbH ist in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe tätig und bietet sozialpädagogische Unterstützung für Familien. Mit Beratungsangeboten zur Erziehungshilfe wird Familien bei der Bewältigung von Problemen und Konflikten geholfen. Bei rund 70% aller Hilfen und Angebote stammt mindestens ein Elternteil aus Zuwanderung. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an eine kultursensible Gestaltung der Hilfsmaßnahmen.

Frank Bohr vom Jobcenter erläuterte aktuelle Programme für Langzeitarbeitslose.

Um Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und Teilhabe am Arbeitsmarkt ging es anschließend. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf erfuhren aus erster Hand, welche attraktiven Förderprogramme Unternehmer bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen nutzen können. Frank Bohr und Annette Bork vom Jobcenter Reinickendorf warben mit bis zu 100% Lohnkostenzuschuss, wenn Arbeitsverträge mit langjährigen Leistungsbeziehern geschlossen werden.

Natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz. Bei Imbiss und Getränken wurde intensiv diskutiert und zahlreiche Visitenkarten wechselten die Hände. Sicher auch wieder beim nächsten Termin, dem Business-Frühstück am 26. Februar.

Fotos: Battistini/Goldmund Kommunikation

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8. November 2018: Eine Zeitreise ins Schulalter

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„So hätte der Unterricht mal bei uns sein sollen“, waren sich die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste einig. Begeistert experimentierten sie mit den Roten Koffern von Cornelsen Experimenta. Eine Zeitreise ins Schulalter beim Jour fixe am 8.11.2018.

Scheckübergabe Projekt "Roberta" des Herwegh-Gymnasiums

Geschäftsführer Nicolas Domann (links im Bild) und seine Mitarbeiter demonstrierten auf beeindruckende Art und Weise, wie mitreißend der Unterricht vor allem in den Naturwissenschaften heutzutage sein kann. Immer im Vordergrund: nicht die bloße Vermittlung von Wissen, sondern der hohe Praxisbezug. Als wir Besucher auch noch selbst Aufgaben lösen und sogar mit dem Laser hantieren durften, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr.

Vinus, der kleine Außerirdische (im Vordergrund auf dem Tisch) erforscht die Welt – und die Schüler mit ihm. Anhand solcher Geschichten können sie einen Bezug zu ihrer Umwelt herstellen und verstehen Physik & Co. umso einfacher.

 

Scheckübergabe Projekt "Roberta" des Herwegh-Gymnasiums

So macht Schule Spaß: Der Versuch mit dem Laser erhellt, welche Strecke Licht durch ein Prisma zurücklegt.

Da möchte man nochmal Schüler sein: Die Roten Koffer bieten die unterschiedlichsten Versuche in den MINT-Fächern.

Cornelsen Experimenta bietet Lehr- und Lernmittel für Schüler, darunter selbstentwickelte Experimentierkästen für die sogenannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das Besondere daran: Die Kästen enthalten Material für die unterschiedlichsten Versuchsaufbauten, eine Kamera digitalisiert die Experimente, sodass die Kinder – und in dem Fall wir Besucher – die Daten gleich am Computer oder Tablet auswerten konnten.

Fazit: Ein fesselnder Abend bei einem imponierenden Unternehmen unseres Bezirks, wie ihn nur die Initiative Reinickendorf bieten kann.

Mehr zu Cornelsen Experimenta und den Roten Koffern auf www.corex.de.

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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Business-Speeddating: Klasse Autos, super Gespräche, rasante Entwicklungen

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Nun aber rasch! Bereits zum zweiten Mal und mit ebenso großem Erfolg war die Initiative Reinickendorf mit ihrem Business-Speeddating am 23. August zu Gast bei Mercedes-Benz in der Holzhauser Straße. Im Cockpit der erlesenen Automobile mit dem Stern ließ es sich ordentlich netzwerken.

Business-Speeddating der Initiative Reinickendorf

Netzwerken auf engstem Raum und in exklusivem, diesmal ungewöhnlichen Ambiente.

Jon Püschel, Gastgeber beim Business-Speeddating der Initiative Reinickendorf

Gastgeber Jon Püschel stellte verschiedene Modelle von Mercedes und Smart für diese tolle Aktion zur Verfügung. Und er warf einen Blick in die Zukunft des Automobils, die bereits begonnen hat.

Schnell waren nicht nur die Fahrzeuge, die Gastgeber Jon Püschel und sein engagiertes Team aufgestellt hatten. Sondern auch die Präsentationen der Teilnehmer. Jeder hatte 180 Sekunden Zeit, sich und sein Unternehmen vorzustellen. Dann ertönte eine Hupe und flugs wurden die Wagen gewechselt. So hatten die Unternehmer die Gelegenheit, sich in kurzen und intensiven Gesprächen besser kennenzulernen. Nebenbei konnten sie in der neuen Kollektion von Mercedes-Benz mal probesitzen. Der angeregte Austausch ging anschließend beim exzellenten Sushi-Büfett des Kreativkochs Mr. Hai weiter.

anschließendes Netzwerken beim Business-Speeddating der Initiative Reinickendorf

Nach dem Netzwerken ist vor dem Netzwerken. Die Reinickendorfer Unternehmer nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.

Mercedes: ein großer Arbeitgeber in Reinickendorf
Die Niederlassung in der Holzhauser Straße ist übrigens die größte in Europa. Sie präsentiert auf zwei Etagen alle 40 Modelle von Smart bis zum Transporter. Mit 90 Mitarbeitern in Werkstatt und Verkauf gehört Mercedes-Benz damit auch zu den größeren Arbeitgebern in Reinickendorf.

Das Auto, das zuhört
Dass Autos mehr sind als ein Blechkäfig auf Rädern ist klar. Doch was Jon Püschel für die Entwicklung des Automobils voraussagte, brachte viele zum Staunen. Beispielsweise funktioniert vieles im Fahrzeug künftig über Sprachsteuerung. Mit einem „Hey Mercedes“ programmiert man das Navi, hört Nachrichten ab oder stellt die Klimaanlage wärmer. Das Smartphone verknüpft das Fahrzeug mit der Welt: darüber werden Servicetermine gebucht und sogar das neue Auto bezahlt. Außerdem „weiß“ es die richtige Sitzeinstellung eines jeden Fahrers und stellt dessen Lieblingsradiosender ein.

Zukunftsmusik? Nein! Bei Mercedes sind diese Features zum Teil schon Realität. Wer es selbst erleben möchte: Der Showroom in der Holzhauser Straße 11 ist an 7 Tagen die Woche geöffnet, am Sonntag allerdings als „Expedition“ ohne Verkauf.

Weitere Fotos finden Sie bei Goldmund Kommunikation.

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21. Juni 2018: AmazonFresh in Tegel: Von hier kommen Lebensmittel per Klick ins Haus

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Bücher, Kleidung und Elektronik kann man supereinfach im Internet über Amazon bestellen. Seit gut anderthalb Jahren liefert der Onlinehändler auch frische Lebensmittel und Getränke an ausgewählte Postleitzahlengebiete, darunter Berlin, Potsdam und Hamburg – und das aus Tegel! Der Leiter des AmazonFresh-Zentrums, Dieter Grond, führte die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf durchs Lager und erläuterte den Bestellvorgang. Hier der Bericht einer Teilnehmerin:

Alles, was wir in einem Supermarkt finden, gibt es auch in dem großen Lager im Dock 100 am Borsighafen. Die etwa 100.000 Artikel sind sortiert – aber nicht so, wie wir uns das vorgestellt hätten. Zunächst wird nach Lagerungsbedingungen geordnet. Obst und Gemüse werden bei für sie idealen Temperaturen bereitgehalten und haben deshalb einen eigenen Bereich. Tiefkühlkost friert bei –25°C. Wir durften mit entsprechender Kleidung auch einmal in die Kühlkammer.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf warfen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, sprich ins Lager und Verteilzentrum von AmazonFresh in Berlin-Tegel.

Nichts für Laien: Chaos mit System
Die Mitarbeiter in diesem Bereich arbeiten 30 Minuten, dann geht’s raus zum Aufwärmen. Hierfür wird auch Kaffee bereitgestellt. Was uns Besucher jedoch etwas verwirrte war, dass alle anderen Artikel scheinbar bunt gemischt in den vielen Regalreihen verteilt sind. Die Mitarbeiter von AmazonFresh laufen die Regale nach einem bestimmten System ab und werden von einer elektronischen Einkaufsliste durch die Reihen geleitet. Was für uns Chaos ist, ist hier simples System.

Alles hat seine Ordnung in der Tüte
Zuerst kommen feste, kantige Waren in eine umweltfreundliche Tüte, dann weitere Produkte und oben drauf empfindliche wie Eier oder Gemüse und Obst. Tiefkühlwaren kommen in eine Extra-Kiste und werden auch während des Transports gekühlt.

Die Lieferung erfolgt genau in dem Zeitfenster, das der Kunde wünscht. Das kann über Nacht sein, oder vormittags bestellt und mittags sind die Zutaten fürs Essen schon da.

Weitere Infos zu AmazonFresh.

Text, Foto: privat

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Brisanter Info-Abend: Marketing unter dem neuen Datenschutz

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Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. D S G V O – fünf Buchstaben, die bei Unternehmern bislang in der Regel höchst unterschiedliche Reaktionen hervorriefen: lässiges Achselzucken oder besorgte Mienen, ja fast schon Panik. Beide Verhaltensweisen werden der Problematik keinesfalls gerecht, wie Markus Hennig betonte. Der renommierte Medienanwalt bereitete am 22. März auf Einladung der Initiative Reinickendorf Unternehmer auf die wichtigsten Neuerungen vor.

Im Vereinsheim des VfL Tegel standen einige zentrale Fragen im Raum: Ist das für Unternehmer so wichtige Marketing unter der neuen Datenschutz-Grundverordnung noch möglich? Darf ich meine Kunden überhaupt noch ansprechen? Mailings oder Newsletter verschicken? Über Facebook Adressen sammeln? Einige der anwesenden Unternehmer hatten sich schon etwas intensiver damit beschäftigt, anderen wurde mit zunehmender Vortragsdauer immer mulmiger. Eins wurde schnell klar: Bei den meisten Firmen und Betrieben besteht Handlungsbedarf.

RA Markus Hennig

Der auf Medienrecht spezialisierte Rechtsanwalt Markus Hennig erläuterte, was Unternehmen im Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundverordnung unbedingt erledigen sollten.

Ohne Erlaubnis keine Datenspeicherung
Mit der Verordnung sollen die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden. Personenbezogene Daten dürfen nur für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke unter dem Grundsatz der Datensparsamkeit und Richtigkeit verarbeitet werden. Das heißt unter anderem, dass ohne ausdrückliche Erlaubnis keine Speicherung personenbezogener Daten möglich ist.

Anwalt empfiehlt „Frühjahrsputz zum Datenschutz
Rechtsanwalt Hennig gab einige dringende Handlungsempfehlungen, bevor es am 25. Mai ernst wird:

  • Die eigene Website, das Kontaktformular und Impressum auf DSGVO-Verstöße prüfen
  • Die Datenschutzerklärung ggf. überarbeiten und den konkreten Bedürfnissen anpassen
  • Für alle Kundenkontakte (auch die alten) neue Einwilligungen einholen, um auch künftig Newsletter und Marketing-Instrument einsetzen zu können
  • Daten von ehemaligen Kunden, die nicht mehr benötigt und nach behördlichen oder vertraglichen Vorgaben nicht mehr vorrätig sein müssen, löschen
  • Sofortige Löschung aus dem Verteiler, wenn der Kunde es verlangt

Natürlich konnten in der anschließenden lebhaften Diskussion nicht alle Fragen umfassend beantwortet werden. Zumal sich für jedes Unternehmen ganz individuelle Herausforderungen und Lösungsansätze aus der EU-DSGVO ergeben.

Ein guter Ansatz ist sicher, die DSGVO zum Anlass zu nehmen, mit seinen Kunden in Kontakt zu treten und fehlende Einwilligungen einzuholen.

Wer eine individuelle Beratung benötigt, kann gern den Referenten kontaktieren:

Rechtsanwalt Markus Hennig
Kanzlei ARTEJURA
Telefon: 844 17 833
E-Mail: office-hennig@artejura.de

Die Initiative Reinickendorf wird auch künftig über derart brisante Themen informieren. Am besten gleich Infos anfordern und regelmäßig die Website www.initiative-reinickendorf.de besuchen oder bei Facebook reinschauen.

Mitglieder und Gäste der Initiative Reinicekndorf beim Vortrag zur DSGVO

Volles Haus: Gut 60 Unternehmer interessierten sich für „Marketing in den Zeiten der neuen Datenschutz-Grundverordnung“.

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24. August 2017: Wasser „sehr gut“ im Tegeler See – ein Besuch der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel

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Wasser ist das Elixier des Lebens – und seine Qualität im Berliner Norden ist sehr gut. Davon konnten sich Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf beim Jour fixe Ende August in der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel überzeugen.

Betriebsleiter Maik Muß und Finanzvorstand Frank Bruckmann von den Berliner Wasserbetrieben erläuterten ihren Besuchern, wie die 1985 in Betrieb genommene Anlage den Tegeler See zu einem der saubersten Seen Berlins (Güteklasse II) macht, wie viel Know-how in den Reinigungsprozessen zur Phosphateliminierung steckt und welch langfristige Folgen ein Ausfall des Werks hätte.

Der Betriebsleiter der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel, Maik Muß, 8. v.r.), erläuterte, wie die Grobstoffe aus dem Wasser des Nordgrabens "vorsortiert" werden.

Der Betriebsleiter der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel, Maik Muß, 8. v.r.), erläuterte, wie die Grobstoffe aus dem Wasser des Nordgrabens „vorsortiert“ werden.

Durch Flockung, Fällung, Sedimentation und Filtration werden die im Klärwerk noch nicht völlig abgebauten abfiltrierbaren Stoffe und Phosphorverbindungen weitestgehend entzogen. Damit ist es gelungen, seit Inbetriebnahme der OWA die Sichttiefe in dem früher stark algentrüben Tegeler See auf rund drei Meter zu verzehnfachen.

Nicht nur für Technik-Fans ein hochinteressanter und lehrreicher Abend mit der Initiative Reinickendorf, der bei einem leckeren Büfett und einem erfrischenden Glas Wasser (!) mit guten Gesprächen und Networking ausklang.

Mithilfe von "Kanonenkugeln" (Hohlkugeln, die auf dem Wasser schwimmen) wird im Winter verhindert, dass das Wasser in der Anlage zufriert.

Mithilfe von „Kanonenkugeln“ (Hohlkugeln, die auf dem Wasser schwimmen) wird im Winter verhindert, dass das Wasser in der Anlage zufriert.

Im Rundbecken setzen sich die Feststoffe als Schlamm ab.

Im Rundbecken setzen sich die Feststoffe als Schlamm ab.

Luftaufnahme des Geländes der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel

Die Luftaufnahme des Geländes der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel hängt im Foyer in der Buddestraße.

 

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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