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27. Februar 2020: Es muss nicht immer Wein sein

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Martin Schmidt mag Bier. So gern, dass er beschlossen hat, selbst zu brauen. Außerdem ist er ausgebildeter Biersommelier. Entsprechend heißt seine kleine Brauereimanufaktur in Hermsdorf „Leidenschaft in Bier“. Dort komponiert er hauseigene Spezialitäten mit wohlklingenden Namen wie Landpartie, Finesse und Sonnenwende. Vom leichten Pale Ale Strandkorb bis zum Russian Imperial Stout Nachtlicht oder dem aus Weizen gebrauten Lokal Pause findet jeder Biergenießer seine Geschmacksrichtung. So auch die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf, die sich am 27. Februar 2020 dort zu einer exklusiven Verkostung trafen.

Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf bei „Leidenschaft in Bier“, der Hermsdorfer Biermanufaktur.

„Warum muss es denn zu einem guten Essen immer Wein sein, fragte ich mich irgendwann“, erklärt Martin Schmidt seine Idee. „Ich braue Sorten, die man ebenso gut zum Essen genießen kann.“ Oder danach, denn die mit Geschmacksnuancen wie Schokolade, Espresso oder Sherry eignen sich auch als Digestiv.

Die Initiative Reinickendorf genoss die Verkostung und die Führung durch die Mikro-Brauerei mit ihrem 500 Liter-Tank. Die Gäste verfolgten, wie eingemaischt – also die Gerste bei exakt 61 Grad mit Wasser angesetzt – und später Hefe zugegeben wird und sich schließlich Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol spaltet. Das Jungbier lagert dann in Gärtanks, bevor es von Hand in die braunen Mehrwegflaschen abgefüllt und etikettiert wird.

Alles Handarbeit

Schmidt kreiert seine Spezialitäten selbst, experimentiert immer wieder und hat mittlerweile sieben Sorten im Verkauf. Spezielle Hopfen- und Malzsorten geben seinem Bier den besonderen Geschmack.

Dabei ist sein Bier nicht fürs Massenpublikum gebraut, vielmehr für Connaisseure, die sich Zeit nehmen, um sich den besonderen Gerstensaft im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen zu lassen.

Demnächst aus Moabit

Mittlerweile ist die Nachfrage nach dem leidenschaftlichen Bier so gestiegen, dass der Braukessel und vor allem der Platz zum Reifen viel zu klein geworden ist. Darum zieht die Brauerei in größere Räume in Moabit. Insofern waren die Besucher der Initiative Reinickendorf die letzten, die zu einer Verkostung nach Hermsdorf eingeladen waren.

Die gute Nachricht: Einige Restaurants im Berliner Norden, ausgesuchte Händler und auch Handelsketten wie Edeka bieten die schmackhafte Kollektion jetzt auch an.

Mehr auf Facebook: https://www.facebook.com/pg/Leidenschaft-in-Bier-346731659269677/posts/

Die Website www.leidenschaft-in-bier.com wird derzeit überarbeitet. Demnächst mehr.

Biersommelier Martin Schmidt erläutert die Kunst des Bierbrauens.

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Unterstützung für mobilen Jugendclub in Konradshöhe

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Initiative Reinickendorf spendet für Füxxe, Spazzen & Co.

Konradshöhe ist nicht gerade der erste Ort, der einem einfällt, wenn man an benachteiligte Jugendliche denkt. Doch gibt es zu wenig Spielplätze und Anlaufstellen für sinnvolle Freizeitbeschäftigung, fand Sascha S. Neumann und gründete die Spazzen, Füxxe und Co. Der Verein bietet Spiel und Sport für Kinder und Jugendliche und will sein Angebot nun um einen mobilen Jugendclub erweitern. Der dazu gekaufte alte Bauwagen wird in Eigenregie umgebaut und mit Kicker, Dartscheibe, Gesellschaftsspielen, Sofa usw. ausgestattet. Für die Finanzierung von Baumaterialien überreichten Initiative-Vorstand Carola Battistini-Goldmund (rechts) und -Beirätin Inga Beiersmann einen symbolischen Scheck an den Vereinsvorsitzenden Sascha S. Neumann.

Im Juli 2013 gründete der Kripobeamte und selbst Vater von fünf Kindern gemeinsam mit Eltern, Großeltern, Nachbarn und Bewohner aus Tegelort und Konradshöhe die Füxxe, Spazzen & Co. e.V. Der Verein bietet Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie gemeinsame Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen zwischen 5 und 16 Jahren. Zudem stehen Antigewalt-Rollenspiele, Selbstverteidigungskurse sowie die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten auf dem Programm. Dafür wurde der Verein bereits mit dem Berliner Präventionspreis 2018 der Landeskommission „Berlin gegen Gewalt“ ausgezeichnet.

Der Bauwagen hat sein Winterquartier auf dem Gelände der Kirchengemeinde am Schwarzspechtweg. Dort bauen und malern Kinder und Erwachsene gemeinsam, damit der Wagen schon im kommenden Jahr ein Anlaufpunkt für weitere Kinder und Jugendliche wird. Dann steht er an bestimmten Tagen beispielsweise auf dem Falkenplatz und an anderen Standorten und lädt zu Brettspielen, Kicker, Darts, aber auch Playstation oder Karaoke und Kinder-Disko ein.

Noch ist eine Menge zu tun, um den Bauwagen zu einem mobilen Jugendclub umzubauen, erklärt Sascha S. Neumann.

Mehr zu den Füxxen, Spazzen und Co. (je nach Altersgruppe gibt es auch noch Luxxe, Daxxe, Kazzen und Exxen) finden Sie auf https://fuexxe-spazzen.de

Dort lässt sich auch ganz einfach per SMS für den Verein spenden.

Oder per Crowdfunding über https://www.bildungsspender.de/fuexxe-spazzen/spendenprojekt

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25. September 2019: Wahlen und Neuigkeiten

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Neuwahlen standen am 25. September 2019 bei der Mitgliederversammlung der Initiative Reinickendorf auf dem Programm. Würde ich jetzt twittern, stünde da „Vorstand einstimmig bestätigt, kleine Veränderungen im Beirat“.

Offenbar waren die Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstands zufrieden, denn dieser wurde ohne Gegenstimmen wiedergewählt. So werden Jürn Jakob Schultze-Bernd (Vorsitz) und seine Vertreter Carola Battistini-Goldmund, Carsten Lobert und Andreas Enders sowie Schatzmeisterin Christina Laurenz für weitere zwei Jahre die Geschicke des Vereins leiten.

Im Beirat, der den Vorstand bei der Auswahl der eingereichten Förderprojekte unterstützt, stellten sich Inga Beiersmann, Matthias Wichers, Marc-Eric Lehmann und Ronald Battistini zur Wahl und wurden ebenfalls ohne Gegenstimme gewählt.

Jürn Jakob Schultze-Bernd freute sich, mit dem bewährten Team und den neuen Unterstützern die erfolgreiche Arbeit der Initiative fortzusetzen. „Auch künftig wollen wir für gutes bürgerschaftliches Engagement werben und sinnvolle Projekte im Bezirk unterstützen. Die Menschen sollen sich im Bezirk wohlfühlen und wir als Initiative helfen den Engagierten bei der Fortsetzung von Bewährtem und bei der Umsetzung von neuen Ideen“, so der alte und neue Vorstandsvorsitzende. Er wünscht sich „noch viel mehr Mitglieder, also Leute, die so denken wie wir und uns helfen, noch mehr Projekte im Bezirk noch stärker zu unterstützen“.

Erfolgreiche Arbeit der vergangenen zwei Jahre

Zwei Großprojekte hatten das vergangene Jahr für die Initiative bestimmt: der Relaunch der Website sowie die Feier zum 20-jährigen Bestehen der Initiative Reinickendorf im Mai. Insbesondere hierfür dankte Schultze-Berndt seinem Team und den aus dem Beirat ausgeschiedenen Mitgliedern Christian Laurenz, Lutz Baxmeier und Jon Püschel, die maßgeblich zum Erfolg der Feier beigetragen hatten.

Wo die Initiative bei ihren Jours fixes zu Gast war, worüber bei den Unternehmensfrühstücken gesprochen wurde und wie es beim Business-Speeddating im Autohaus war, erfahren Sie unter Aktivitäten.
Mehr zu den geförderten Projekten auf www.initiative-reinickendorf.de/unsere-projekte

Fürs nächste Jahr sind wieder attraktive Veranstaltungen in Planung, darunter ein Besuch beim Bundesnachrichtendienst, bei einem Handballspiel der Füchse Berlin und der City of Lights sowie ein Charity-Konzert.

Was noch so im Fuchsbezirk los ist

Als Gastrednerin bei der Mitgliederversammlung eingeladen war Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt. Sie gab einen Einblick in aktuelle Themen der von ihr betreuten Bereiche Bauen, Bildung und Kultur. Dazu gehörten die Schuloffensive, der Ausbau sowie die Breite von Radwegen, ein Spielplatz, auf dem Erwachsene gemeinsam mit ihren Kindern spielen können, die MINT-Messe zur Förderung von naturwissenschaftlichem Verständnis von Kindern sowie die Angebote der Musikschule und des Kinder-Opernhauses.

Nächste Veranstaltung der Initiative Reinickendorf: Weihnachtsfeier am 6. Dezember. Gäste sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig verbindlich an, denn die Plätze sind begrenzt und sehr gefragt.

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Mitgliederversammlung: Arbeit der Initiative erfährt große Resonanz – prominenter Ehrengast beschreibt Reinickendorfer Potenziale

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Strahlende Gesichter auf der Mitgliederversammlung am 6. September im Vereinsheim des VfB Hermsdorf: Die Initiative Reinickendorf kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen vom Unternehmerfrühstück über Datenschutz-Vortrag bis zum Business-Speeddating sowie tolle Projekte, die gefördert wurden, haben zur guten Außendarstellung des Vereins beigetragen. Dies hat sich in 11 neuen Mitgliedern und vielen positiven Reaktionen etwa auf der Facebookseite der Initiative niedergeschlagen.

Präsidium mit Sondergast: Carsten Lobert, Carola Battistini-Goldmund, Vorsitzender Jürn Jakob Schultze-Berndt und Schatzmeisterin Christina Laurenz (v. l.) hörten gespannt, wie Gerd Appenzeller (2. v. r.) die Zukunft des Bezirks Reinickendorf sieht.

In seinem Bericht betonte der Vorstandsvorsitzende Jürn Jakob Schultze-Berndt die erfolgreiche Arbeit des Vereins, von Vorstand und Beirat sowie seiner engagierten Mitglieder. Darüber hinaus gab es einen kurzen Überblick über aktuelle Themen aus dem Abgeordnetenhaus, u.a. zu Verkehrsplanung, Investitionsmaßnahmen und Wohnungsbau.

Dass mit den Finanzen der Initiative alles zum Besten steht, konnte Schatzmeisterin Christina Laurenz bestätigen. Für die Zukunft wünscht sie sich noch mehr förderfähige Projekte, die vom Verein gern unterstützt werden.

Mitgliederversammlung der Initiative Reinickendorf

Mitgliederversammlung mit Unterhaltungswert.

Beirat Regina Burchardt zeigt sich als relativ neues Mitglied begeistert, wie man bei der Initiative Reinickendorf netzwerkt. Ein Thema im Beirat: Wie kann man noch mehr Unternehmer animieren mitzumachen. Auch soziale Projekte bleiben weiterhin wichtig, z.B. die Förderung von Schulprojekte. Denn Investitionen in die Zukunft sollte man vorantreiben. Als großen Erfolg bezeichnete sie es, Berlin Partner gewonnen zu haben.

Jürn Jakob Schultze-Berndt, Gerd Appenzeller bei der Mitgliederversammlung der Initiative Reinickendorf

Gerd Appenzeller (rechts) gibt den Online-Newsletter „Leute“ des Tagesspiegel heraus, für den er sich mehr Themen aus der Bevölkerung wünscht.

Gerd Appenzeller: Ein Reinickendorfer sieht Handlungsbedarf
Als Ehrengast durfte die Initiative Gerd Appenzeller begrüßen, gebürtiger Hermsdorfer und ehemaliger Chefredakteur des Tagesspiegel. Seit rund zwei Jahren gibt er den wöchentlichen Leute-Newsletter für Reinickendorf heraus. Er beschrieb Reinickendorf als vielfältigsten Bezirk Berlins. Von den alten Dörfern über die Großsiedlung Märkisches Viertel bis nach Tegel und Reinickendorf-Ost gebe es zahlreiche Themen und unterschiedlichste Bedürfnisse der Menschen, die dort leben.

Als besonders brisante Entwicklungen nannte Appenzeller den Kaufkraftrückgang nach der Wende, die zu geringe Bautätigkeit im Bezirk und die juristische Auseinandersetzungen um den Flughafens TXL. Hier sieht er große Entwicklungspotenziale für Wohnen und Wirtschaft und geht davon aus, dass der Beschluss zur Schließung am Ende durchgesetzt wird.

Sein Wunsch ist es, mehr Wirtschaftsthemen aus Reinickendorf zu bringen und er fordert die Unternehmer auf, ihn diesbezüglich mit Infos zu versorgen. Seine E-Mail: gerd.appenzeller@tagesspiegel.de

Ein weiterer Appell an die Mitglieder der Initiative Reinickendorf: sich einzusetzen gegenüber der Politik, die Verkehrsanbindung und hier insbesondere den Schienenverkehr zu verbessern.

An diesen und anderen Themen wird die Initiative Reinickendorf dranbleiben. Der Zusammenschluss engagierter Bürger und Unternehmer für den Bezirk will weiterhin mit interessanten Veranstaltungen, zu denen auch Gäste gern gesehen sind, informieren und für vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Akteure im Bezirk werben.

Nächste Veranstaltung der Initiative Reinickendorf:
5. Reinickendorfer Unternehmerfrühstück am 15. Oktober 2018 von 7.45 bis 9 Uhr. Der Ort wird rechtzeitig hier auf der Website und auf der Facebook-Seite der Initiative Reinickendorf bekanntgegeben.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an.

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Nachschlag zur Mitgliederversammlung: Das Besondere und Wertvolle an der Initiative Reinickendorf

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Die Mitgliederversammlung der Initiative Reinickendorf e.V. am 9. November 2017 im Vereinscasino der Reinickendorfer Füchse hatte diesmal ganz besondere Augenblicke, die es im Nachgang noch einmal zu würdigen gilt. Nicht nur wurde der Vorstandsvorsitzende Jürn Jakob Schultze-Berndt (51) für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Sondern mit Carsten Lobert, Carola Battistini-Goldmund, Andreas Enders und Christina Laurenz gleich vier neue Mitglieder einstimmig in den Vorstand gewählt.

Dies war nur möglich durch das Ausscheiden von vier langjährigen und verdienten Vorstandsmitgliedern, die künftig ihre reichhaltigen Erfahrungen im Beirat der Initiative zur Verfügung stellen werden. Initiative-Gründerin und Ehrenmitglied Marlies Wanjura (in Abwesenheit), Irina Wotschke, Christian Laurenz und Eberhard Gutjahr wurden mit lautstarkem Applaus und großer Dankbarkeit verabschiedet.

Eberhardt Gutjahr Superintendent a.D. Eberhard Gutjahr (Foto) fasste dabei in bewegenden Worten zusammen, wie wertvoll die Arbeit (in) der Initiative Reinickendorf für ihn gewesen sei. „In unterschiedlicher Besetzung haben wir einiges in diesem Bezirk bewegt und Gruppen und Einzelnen Unterstützung geben können.“

Obwohl ihm durch seine Tätigkeit als Superintendent vieles bekannt war, sei durch die zahlreichen Aktivitäten, Besuche und Besichtigungen der Initiative für ihn ein neues Bild von Reinickendorf entstanden, das sehr vielfältig und überaus interessant ist.

Ihm sei es persönlich immer wichtig gewesen, dass neben der Hilfe für soziale Projekte und Einrichtungen auch die Unterstützung für gesellschaftspolitische und kulturelle Aktivitäten nicht vergessen wird.

Als Beispiele nannte er Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter im Strafvollzug in Tegel, Besuche von Schülergruppen in ehemaligen Konzentrationslagern und in Lidice, Theateraufführungen im Fontanehaus, Zeichen setzendes Engagement für Flüchtlinge und Obdachlose, Entsendung von Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste ins ehemaligen K Z Theresienstadt oder auch eine Klassenreise nach China.

„Ich habe viele Menschen kennengelernt, die zuvor nicht in meinem Lebenskreis vorkamen. Das empfinde ich als große Bereicherung“, würdigte Gutjahr die wertvollen Impulse durch die Initiative Reinickendorf und ihre engagierten Mitglieder.

 

Angeregte Diskussionen: Die Mitglieder der Initiative Reinickendorf leben den Austausch.

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Mitgliederversammlung und Wahlen: Neues Führungsteam will Erfolgskurs fortsetzen

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Auf der Mitgliederversammlung der Initiative Reinickendorf e.V. am 9. November 2017 im Vereinscasino der Reinickendorfer Füchse wurde der Vorstandsvorsitzende Jürn Jakob Schultze-Berndt (51) für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Schultze-Berndt ist seit 2013 Vorsitzender der Initiative Reinickendorf. Beruflich leitet er den Finanzbereich eines internationalen Industrieunternehmens und gehört seit 2011 der CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses an.

In der Vorstandsarbeit wird Schultze-Berndt künftig unterstützt vom Rechtsanwalt und Steuerberater Carsten Lobert und der Unternehmerin und Journalistin Carola Battistini-Goldmund, die beide bisher als Beiräte tätig waren, sowie dem Vermessungsingenieur Andreas Enders. Neu im Vorstand ist auch Christina Laurenz (Steuerkanzlei Laurenz) als Schatzmeisterin.

Ralf Zürn stellt die Bezirkskampagne Reinickendorf 2017 vor

Der neue Vorstand der Initiative Reinickendorf: Andreas Enders, Christina Laurenz, Carola Battistini-Goldmund, Jürn Jakob Schultze-Berndt (Vorstandsvorsitzender) und Carsten Lobert (v.l.n.r.)

Der Beirat, zu dessen Aufgaben unter anderem die Beurteilung eingereichter Förderanträge gehört, besteht weiterhin aus dem Rechtsanwalt und Notar Lutz Baxmeier sowie mehreren neuen Mitgliedern: der ehemaligen Bezirksbürgermeisterin, Initiative-Gründerin und Ehrenmitglied Marlies Wanjura, dem bisherigen Schatzmeister Christian Laurenz, der Immobilienmaklerin Regina Burchardt, sowie Jon Püschel (Mercedes-Benz Berlin) und Daniel Klein (Berliner Volksbank, Leiter PrivateBanking Center Frohnau).

Vorstand und Beirat Initiative Reinickendorf

Vorstand und Beirat freuen sich auf gutes Teamwork zum Wohl des Bezirks: Eberhard Gutjahr, Christian Laurenz, Jon Püschel, Christina Laurenz, Jürn Jakob Schultze-Berndt, Carola Battistini-Goldmund, Carsten Lobert, Irina Wotschke, Regina Burchardt und Daniel Klein.

Mit großem Applaus verabschiedet wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder Irina Wotschke, Eberhard Gutjahr und Marlies Wanjura, die künftig dem Beirat angehören, sowie Beirat Carsten Ubbelohde. „Sie haben im Bezirk viel bewegt und ich danke ihnen herzlich für ihr dauerhaftes Engagement“, so Schultze-Berndt.

Gleichzeitig freute er sich über neue Mitglieder und das gestiegene öffentliche Interesse an der Arbeit der Initiative Reinickendorf: „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Unsere Veranstaltungen haben viele Neugierige angelockt und zu vielen neuen Mitgliedschaften geführt. Das freut uns ganz besonders, denn mit jedem Beitrag erhöht sich für uns die Möglichkeit, gute Projekte zu unterstützen.“

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Nächste Termine der Initiative Reinickendorf:

Jour fixe bei der Berliner Seilfabrik am 23. November 2017 ab 19 Uhr.

Weihanchtsfeier im Ristorante am Poloplatz am 8. Dezember ab 19 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich bis zum 2. Dezember 2017 an und wählen Ihr Menü aus.

Bitte folgen Sie der Initiative Reinickendorf auf Facebook – Wir freuen uns über Ihre Likes!

Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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13. Juli 2017: Wenn Südafrika mitten in Hermsdorf liegt

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Die Initiative Reinickendorf besucht interessante Unternehmen im Bezirk, steht für aktives Networking und einen vielfältigen Meinungsaustausch der Mitglieder. Und sie kann auch zünftig feiern. Neu-Mitglied Regina Burchardt mit ihrem Team war dabei eine hervorragende Gastgeberin des Jour fixe im Sommer.

Die renommierte Maklerin aus Hermsdorf betreibt seit einiger Zeit auch ein Ladengeschäft mit vorwiegend südafrikanischen Weinspezialitäten: Die guten Tropfen von Carrols Wein & Accessoires waren ein hervorragender Begleiter des südafrikanischen Büfetts, das die Mietköchin von Clara kocht sehr delikat zubereitet hatte und den kulinarische Höhepunkt des stimmungsvollen Sommerfests im Garten der Geschäftsräume am Hermsdorfer Damm bildete.

Panorama: Regina Burchardt (rechts) hatte im Garten von Carrols zum südafrikanischen Büfett geladen.

Regina Burchardt nutzte die Gelegenheit, um neben einem kurzen Vortrag über ihr Maklergeschäft mit Leidenschaft“ auch ihr neuestes Projekt „Wohnen für fitte Senioren“ vorzustellen. In den nächsten Jahren sollen an mehreren Standorten im Berliner Norden und angrenzenden Umland Wohnungen entstehen, die hohem Wohnkomfort mit einem attraktiven Freizeitangebot für ältere Mitbürger bieten. Über den Fortgang des Projekts wird die Initiative Reinickendorf im Rahmen ihrer Mitgliederveranstaltungen und auf ihren Medienkanälen berichten. Derart inspiriert und verköstigt, nutzten die Initiative-Mitglieder und Gäste den lauen Sommerabend noch sehr lange für angeregte Gespräche und weitere Ideen zum Wohle des Bezirks uns seiner Bürger.

Mietköchin Clara tischte eine Auswahl von ungewöhnlichen und leckeren Speisen auf.

Vorstandsvorsitzender Jürn-Jakob Schultze-Berndt (links) beendete das gesellige Beisammensein nach einhelliger Meinung viel zu früh …

Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

Carola Battistini13. Juli 2017: Wenn Südafrika mitten in Hermsdorf liegt
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Deutsch-polnischer Jugendaustausch 2017: intensiver Austausch bei Pierogi und Sankt-Martin-Hörnchen

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Ende Mai 2017 brach eine Delegation des Kinderheims des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) unter Leitung von Klaudyna und Ulrich Droske sowie Betreuerin Celina Wolny zum 2. deutsch-polnischen Jugendaustausch nach Szamotuły auf. Mit dem dortigen Kinderheim „Dom Dziecka Rodziny Maryji“ besteht seit vielen Jahren eine intensive Freundschaft.

Deutsch-polnischer Jugendaustausch Beim deutsch-polnischen Jugendaustausch wurden alte Freundschaften aufgefrischt und neue geschlossen..

Das Deutsch-Polnische Hilfswerk e.V. stellte für die Teilnehmer ein spannendes Programm mit kulturell-geschichtlichen Elementen zusammen. So besuchten die Jugendlichen den Bürgermeister der Stadt, Włodzimierz Kaczmarek, und die stellvertretende Landrätin der Gemeinde, Beata Hanyżak. Nach dem herzlichen Empfang, bei dem auch kleine Geschenke überreicht wurden, und dem Gespräch mit den beiden Mandatsträgern, gab es eine Führung durch die historischen Orte der Stadt. Dabei wurde der Turm der Schwarzen Dame sowie das Schloss der Familie Górki besichtigt. Anschließend ging es nach Tarnów Górny zum Aquapark „Tarnowskie Termy“.

Deutsch-polnischer Jugendaustausch im Aquapark „Tarnowskie Termy“

Viel Spaß hatten die Jugendlichen im Aquapark „Tarnowskie Termy“.

Am folgenden Tag fand ein ganztägiger Ausflug nach Posen statt. Dabei hat die Gruppe den Alten Markt, das Posener Rathaus mit den berühmten Steinböcken sowie die Pfarrkirche der Muttergottes der Unablässigen Hilfe und der Heiligen Maria Magdalena besichtigt. Den Programmhöhepunkt bildete der Besuch des Museums „Rogalowe Muzeum Poznania“. Hier konnten die Kinder einem spannenden Vortrag über die Geschichte der Posener Sankt-Martin-Hörnchen lauschen sowie diese selbst unter fachkundiger Anleitung backen. Ohnehin sorgten kulinarische Spezialitäten beim deutsch-polnischen Jugendaustausch für Begeisterung: Besonders die Maultaschen „Pierogi“ und das polnische Softeis haben es den Jugendlichen angetan.

Gemeinsam Backen überwindet Sprachbarrieren

Gemeinsam Backen überwindet viele Sprachbarrieren.

Dank zahlreicher freier WLAN-Möglichkeiten und Google wurden Sprachhürden sehr schnell überwunden. Aufgrund des intensiven Beisammenseins konnten die bereits im Vorjahr entstanden Bekanntschaften und Freundschaften verfestigt werden. Die Übernachtung erfolgte im polnischen Kinderheim, damit die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst viel Zeit miteinander verbringen können. So wurde täglich bis spät in die Nacht erzählt, gespielt und vor allem viel gelacht.

Diesen intensiven deutsch-polnischen Austausch hat die Initiative Reinickendorf gern mit einer Zuwendung von 700 Euro unterstützt.

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Unvergessenes Lidice: Jugendliche auf Gedenkfahrt in Tschechien

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Am 10. Juni 1942 wurde das Dorf Lidice von den Nazis als Racheakt für das Attentat auf den Reichsprotektor für Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich, überfallen. Alle männlichen Dorfbewohner über 15 Jahre wurden ermordet, die Frauen ins Konzentrationslager Ravensbrück verschleppt, die meisten Kinder mit Autoabgasen erstickt.

Damit dieses Massaker nicht in Vergessenheit gerät, organisiert der Arbeitskreis Politische Bildung, Vergangenheit – Zukunft e. V. jeweils im Juni eine Gedenkfahrt in den böhmischen Ort ca. 20 km nordwestlich von Prag. In diesem Jahr nahmen daran – unterstützt von der Initiative Reinickendorf – 30 Jugendliche der Gustav-Freytag-Oberschule und des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums mit ihren Lehrern teil.

Gedenkstätte Lidice

Die Gedenkstätte in Lidice. Foto:https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=128107

Die dreitägige Reise führte die Teilnehmer in die Deutsche Botschaft sowie zum Jüdischen Friedhof in Prag, dann zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer von Lidice, bei der der Tschechische Staatspräsident Miloš Zeman die Gedenkrede hielt. Der abschließende Besuch des Gedenkstättenmuseums und die Gespräche mit einer Zeitzeugin, eine der beiden letzten überlebenden Frauen von Lidice, werden den Schülern lange in Erinnerung bleiben.

Die Schüler erfuhren, welche Vorfälle zum Massaker am 10. Juni 1942 in Lidice führten. Marie Supicova (rechts), eines der „überlebenden Kinder“, begrüßt die Gruppe in der Gedenkstätte.
Schülerinnen der Gustav-Freytag-Oberschule mit Helmut Walz vom Arbeitskreis Politische Bildung Vergangenheit – Zukunft vor dem Massengrab der Männer in Lidice. Die Skulptur der in Bronze gegossenen Kindergruppe ist allen Kindern gewidmet, die im 2. Weltkrieg umgekommen sind.
Fotos (4): Arbeitskreis Politische Bildung Vergangenheit – Zukunft e.V.

 

Der Arbeitskreis Politische Bildung Vergangenheit – Zukunft e.V. pflegt Kontakte mit den überlebenden Frauen des Konzentrationslagers Ravensbrück und deren Kindern aus Lidice/Tschechien mit dem Ziel, der politischen Bildung und der Völkerverständigung zu dienen.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis und seinen Aktivitäten unter www.arbeitskreis-lidice.de.

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